Vermeintliche Hilferufe entpuppen sich als Drogen-Halluzination
Harburg - Die Polizei ist am Donnerstag zu einem ungewöhnlichen Einsatz in ein Parkhaus im schwäbischen Landkreis Donau-Ries gerufen worden. Der Alarm entpuppte sich als Fehlanzeige. Der Anrufer selbst stand offenbar unter dem Einfluss psychoaktiver Drogen.
Wie die Donauwörther Polizeiinspektion mitteilte, meldete ein Mann gegen 13.45 Uhr, dass aus dem Kofferraum seines geparkten Autos Hilferufe zu hören seien.
Eine Streife fuhr daraufhin zum Einsatzort in ein Parkhaus in der Nördlinger Straße in Harburg. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs konnten die Beamten jedoch keine eingeschlossene Person feststellen.
Der 40-jährige Anrufer zeigte gegenüber den Beamten ein auffälliges Verhalten und stand den Angaben zufolge augenscheinlich unter dem Einfluss psychoaktiver Drogen.
"Er behauptete auch gegenüber den Beamten der Donauwörther Inspektion beharrlich, seine Freundin befinde sich im Fahrzeug", berichtete die Polizei weiter.
Als der Mann ankündigte, mit dem Wagen wegfahren zu wollen, stellten die Beamten den Autoschlüssel sicher, um eine mögliche Fahrt unter Drogeneinfluss zu verhindern.
Titelfoto: Arne Dedert/dpa
