Zivilfahnder mit richtigem Riecher: Polizei stoppt mutmaßliche Drogenschmuggler auf A44!

Köln - Zivilfahnder der Autobahnpolizei haben am gestrigen Donnerstagabend einen guten Riecher bewiesen und zwei albanische Drogenschmuggler hops genommen. Wie kam es dazu?

Die mutmaßlichen Schmuggler waren nicht sonderlich kreativ bei der Auswahl ihres Drogenverstecks.
Die mutmaßlichen Schmuggler waren nicht sonderlich kreativ bei der Auswahl ihres Drogenverstecks.  © Polizei Köln

Die Beamten wurden gegen 22.30 Uhr auf der A44 auf den Opel Meriva aufmerksam, der auf dem Weg Richtung Mönchengladbach gewesen war.

Während der Überprüfung des Kennzeichens stellte sich heraus, dass der Fahrzeughalter des Opel Meriva keine gültige Fahrerlaubnis besaß.

Prompt zog die Zivilstreife den auffälligen Wagen rechts raus und gab ihm unmissverständlich zu verstehen, auf dem Rasthof Ruraue anzuhalten.

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Nachdem der im Anschluss erfolgte Drogentest beim 35-jährigen Fahrer positiv auf Kokain und Amphetamin ausfiel, veranlassten die Fahnder wegen des Verdachts auf Drogenschmuggel eine Durchsuchung des Autos.

Binnen weniger Augenblicke wurden die Zivilkräfte auf rund ein Kilogramm Drogen aufmerksam, welche die mutmaßlichen Dealer im Kofferraum neben der Mulde fürs Reserverad unter dem Autoteppich versteckten.

Außerdem stellten sie zwei Klappmesser, mehrere Handys und über 3000 Euro Bargeld sicher, welches mutmaßlich als "Dealgeld" eingenommen wurde. Kurzerhand beschlagnahmten die Einsatzkräfte ebenfalls den Opel Meriva des Schmuggler-Duos.

Der 35-Jährige sowie sein 40-jähriger Komplize sollen noch am heutigen Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Sie erwartet eine Strafanzeige wegen illegaler Einfuhr von Kokain in nicht geringen Mengen.

Titelfoto: Polizei Köln

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