Bauernhaus durch Feuer zerstört: Kripo beschlagnahmt Brandort
Börnsen - 95 Einsatzkräfte kämpften am Dienstag in Börnsen (Kreis Herzogtum Lauenburg) gegen ein Feuer in einem Bauernhaus. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.
Rund sechs Stunden dauerten die Löscharbeiten an, bis die Feuerwehr gegen 11.30 Uhr wieder abrücken konnte.
Anschließend übernahm die Kriminalpolizei Ermittlungen zur Brandursache und beschlagnahmte das Gebäude. Das Bauernhaus sei unbewohnbar und einsturzgefährdet, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Alarmiert wurden die Rettungskräfte gegen 5.30 Uhr, so eine Polizeisprecherin am Dienstag auf TAG24-Nachfrage. Als die Einsatzkräfte in der Börnsener Straße eintrafen, stand bereits ein Großteil eines Wohnbereiches im Obergeschoss in Flammen.
Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte 13 Menschen sowie eine Katze aus dem Gebäude retten. Verletzt wurde niemand.
Nach Angaben eines Reporters vor Ort hätten aufmerksame Nachbarn die Rauchentwicklung bemerkt und die Bewohner, unter denen sich auch vier Kinder befanden, aus den Betten geklingelt.
Bewohner in Amtsgebäude untergebracht
Das dreigeschossige Gebäude sei "ein bisschen verschachtelt", im Dachgeschoss habe ein massives Feuer gebrannt, so ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber TAG24.
Der Innenangriff musste dadurch weitestgehend aufgegeben werden. Gelöscht wurde von außen über zwei Drehleitern. Um versteckte Brandnester zu finden, musste das Dach geöffnet werden. Auch eine Drohneneinheit wurde angefordert.
Die Bewohner des Gebäudes wurden in einem Amtsgebäude im benachbarten Dassendorf untergebracht.
Erstmeldung am 22. September um 9.51 Uhr, aktualisiert am 23. September um 13.50 Uhr.
Titelfoto: NEWS5 / René Schröder
