Von Wolfgang Jung
Wiesbaden - Bei Arbeiten auf dem Gelände eines ehemaligen Gärtnereibetriebs in Wiesbaden-Biebrich haben fünf Menschen Reizungen der Haut, Augen und Atemwege erlitten.
Ursache könnte nach Angaben der Feuerwehr der Austritt eines Stoffes sein. Zwei der Betroffenen wurden für eine Behandlung in ein Krankenhaus gebracht - ihre Beschwerden seien aber bereits deutlich zurückgegangen, erklärte ein Sprecher.
Der Vorfall ereignete sich in der Bernhard-Mai-Straße. Mitarbeiter eines Energieversorgers waren dort am Montagmittag mit den Arbeiten an einer Stromleitung beschäftigt, als sie plötzlich über Haut- und zudem Atemwegsreizungen klagten.
Die Feuerwehr stellte vor Ort einen beißenden, unangenehmen Geruch fest. Auch Augenreizungen wurden bei den jeweils Betroffenen festgestellt.
Die Ursache des Geruchs konnte zunächst nicht eindeutig ermittelt werden, hieß es weiter.
Entwarnung: Nach aktuellem Stand geht keine Gefahr mehr vom Gelände aus
Nach Einschätzung handelte es sich wohl um einen Stoff aus einer Alkoholverbindung. Woher er stammte, war zunächst unklar. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Stoff möglicherweise bei Baggerarbeiten im Umfeld freigesetzt wurde.
Nach dem Einsatz konnte die Feuerwehr zunächst Entwarnung geben: Von dem Gelände gehe nach aktuellem Stand keine Gefahr mehr aus. Die weitere Bearbeitung des Vorfalls wurde an die Untere Wasserbehörde übergeben.