Brand in Gärtnereibetrieb löst NINA-Warnung aus: Wurde Asbest freigesetzt?

Leverkusen - Am Dienstagnachmittag musste die Feuerwehr in Leverkusen zu einem Brand in einem Gärtnereibetrieb ausrücken.

Der schwer zugängliche Anbau im Innenhof des Gärtnereibetriebs stand in Vollbrand.  © Daniel Evers

Gegen 16 Uhr seien die Einsatzkräfte in die Heinrich-Lübke-Straße im Stadtteil Schlebusch-Nord alarmiert worden, berichten die Floriansjünger.

Bereits auf der Anfahrt sei dann "eine starke Rauchsäule" wahrgenommen worden, heißt es weiter.

Vor Ort stand ein schwer zugänglicher Anbau des Betriebs in Vollbrand. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die Flammen zügig unter Kontrolle bringen, ehe die Nachlöscharbeiten durchgeführt werden konnten. Erschwert wurde der Einsatz durch mehrere kleinere Druckgasbehälter, die immer wieder explodierten.

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Zudem befürchteten die Einsatzkräfte, dass durch das Feuer Asbest freigesetzt worden sein könnte. Das Umweltamt wurde daher angefordert, um eine Schadstoffkontrolle durchzuführen. "Nach Beurteilung durch das Umweltamt kann in den angrenzenden Gärten angebautes Obst und Gemüse, nach einfachem Waschen mit klarem Wasser, weiterhin verzehrt werden", gibt die Feuerwehr Entwarnung.

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Die Rauchsäule war schon auf der Autobahn zu sehen.  © Daniel Evers

Um die Bevölkerung zu schützen, wurde zeitweise die NINA-App ausgelöst und Anwohnerinnen und Anwohner dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Verletzt wurde niemand. Warum das Feuer ausbrach, ist noch unklar.

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