Explosion in Regensburg: Sorge um Vermisste, Retter müssen vor Suche Problem lösen

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Von Angelika Resenhoeft, Benedikt Zinsmeister

Regensburg - Einen Tag nach der gewaltigen Explosion in einem Regensburger Wohnhaus wollen die Einsatzkräfte mit der Suche nach den zwei Vermissten beginnen.

Das Technische Hilfswerk muss das Gebäude erst abstützen, bevor die Retter nach den Vermissten suchen können.
Das Technische Hilfswerk muss das Gebäude erst abstützen, bevor die Retter nach den Vermissten suchen können.  © Felix Kirberg/dpa

Zunächst müssten aber das Gebäude und die beschädigten Wohnungen in der Von-Reiner-Straße stabilisiert werden, um gefahrlos arbeiten zu können, erklärte ein Polizeisprecher am Mittwochabend.

Das Technische Hilfswerk versuchte daher die ganze Nacht über, die einsturzgefährdeten Gebäudeteile zu sichern.

Zur Identität der Vermissten machte die Polizei bisher keine Angaben. Beide werden aber im Gebäude vermutet.

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Die Explosion in den frühen Morgenstunden des Mittwochs zerstörte einen großen Teil des Mehrfamilienhauses. Vier Menschen kamen ins Krankenhaus, einer davon mit schwereren Verletzungen. Ein Polizist erlitt zudem eine Rauchvergiftung.

Ob es sich um einen Unfall handelte oder die Explosion absichtlich herbeigeführt wurde, ist noch nicht geklärt. Die Ermittler halten eine Gasexplosion für denkbar.

Die Bereitschaftspolizei sicherte zusammen mit Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes Spuren, die nun ausgewertet werden müssen. Zur Schadenshöhe machten die Behörden zunächst keine Angaben. 

Regensburg: Gebäudekomplex für Bewohner gesperrt

Die Fassade wurde durch die Explosion stark beschädigt.
Die Fassade wurde durch die Explosion stark beschädigt.  © Felix Kirberg/dpa
Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei suchten die Umgebung nach der Explosion ab.
Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei suchten die Umgebung nach der Explosion ab.  © Felix Kirberg/dpa

Einige Bewohner des Gebäudekomplexes konnten am Mittwoch kurz in ihre Wohnungen, um das Notwendigste für die Nacht zu holen.

Bilder von der Einsatzstelle lassen erahnen, welche Wucht die Explosion gehabt haben muss. Das Gebäude wurde massiv beschädigt. Eine Lücke klafft in der Fassade. Einem Sprecher zufolge wurden zwei Wände aus dem Gebäude gedrückt.

Das Wohnhaus, in dem es zur Explosion kam, ist Teil eines vierstöckigen Reihengebäudes, der komplett gesperrt wurde. Die meisten Bewohner seien "bei Freunden, Hotels oder dergleichen untergekommen", sagte ein Polizeisprecher am Mittwochnachmittag. Für die anderen suchte die Stadt Regensburg über ihre Homepage nach Unterkunftsangeboten.

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Die Feuerwehr Regensburg war den ganzen Mittwoch über mit bis zu 150 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk unterstützten mit rund 170 weiteren Helfern aus ganz Bayern, hinzu kamen mehr als 60 Polizisten.

Titelfoto: Felix Kirberg/dpa

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