Frittieren geht schief: Fünf Verletzte nach Küchenbrand im Krankenhaus

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Giengen an der Brenz - Weil eine 19-Jährige ihr Frittieröl am Samstagabend in Giengen (Landkreis Heidenheim) unbeaufsichtigt ließ, geriet eine Küche in Vollbrand. Fünf Menschen mussten in Kliniken eingeliefert werden.

Die Feuerwehr bekam den Küchenbrand schnell unter Kontrolle. (Symbolfoto)
Die Feuerwehr bekam den Küchenbrand schnell unter Kontrolle. (Symbolfoto)  © Bernd Weißbrod/dpa

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei bereitete die junge Frau in einem Wohnhaus in der Oggenhauser Straße Essen in einem Topf mit heißem Öl zu und verließ die Küche. Als sie zurückkehrte, hatte sich das Öl bereits entzündet.

In der Panik traf die 19-Jährige eine fatale Entscheidung und versuchte, das brennende Fett selbstständig zu löschen. Dieser Versuch führte jedoch zu einer Ausbreitung der Flammen.

Die Feuerwehr konnte das Feuer zügig unter Kontrolle bringen. Dennoch wurden durch die Rauchentwicklung neben der 19-Jährigen noch vier weitere Personen verletzt, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im Gebäude befanden. Alle fünf Bewohner wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht.

Teile des Gebäudes sind vorerst nun nicht mehr bewohnbar. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 50.000 Euro. Gegen die 19-jährige Verursacherin wurde inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung eingeleitet.

Titelfoto: Bernd Weißbrod/dpa

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