Kripo ermittelt: Mehrere Kellerbrände im Jerichower Land

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Burg/Jerichow - Im Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) gingen am gestrigen Samstagabend zwei Keller in Burg und Jerichow in Flammen auf.

Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Wohnungen in Burg zunächst unbewohnbar sind.
Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Wohnungen in Burg zunächst unbewohnbar sind.  © Facebook/Freiwillige Feuerwehr Burg

Um 17.07 wurde die Feuerwehr zu einem Mehrfamilienhaus im Südring in Burg gerufen: Ein Kellerabteil stand in Vollbrand.

Das berichtete die Polizeiinspektion Stendal am heutigen Sonntag.

Die Rauchentwicklung war so extrem, dass in den Treppenhäusern Lebensgefahr bestand, schrieb die Freiwillige Feuerwehr Burg auf Facebook.

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Unzählige Personen seien in ihren Wohnungen gefangen gewesen.

Die Kameraden retteten diese per Drehleiter und Fluchthauben und durchsuchten das Gebäude mehrfach, um alle Bewohner zu befreien.

Eine 71-jährige Bewohnerin erlitt vermutlich eine Rauchgasvergiftung und musste vor Ort von einem Rettungswagen versorgt werden.

Wegen der starken Kohlenstoffmonoxidwerte wurden die restlichen Bewohner zunächst bei Verwandten oder in Hotels untergebracht.

Weiterer Kellerbrand in Jerichow

Die Kameraden im Jerichower Land hatten am Samstagabend einiges zu tun.
Die Kameraden im Jerichower Land hatten am Samstagabend einiges zu tun.  © Facebook/Freiwillige Feuerwehr Burg

Nicht einmal eine halbe Stunde später, um 17.30 Uhr, rückten weitere Kameraden zur Bahnhofstraße in Jerichow aus.

Im Heizungsraum eines Mehrfamilienhauses war ein Feuer ausgebrochen, vermutlich im Bereich der Holzheizung.

Die Bewohner durften in ihren Wohnungen bleiben, jedoch ist unklar, ob ein Defekt für die Flammen verantwortlich war.

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Der Heizungskeller wurde jedenfalls zur Spurensicherung an die Polizei übergeben.

Bei beiden Kellerbränden ist die Ursache des Feuers bisher unklar - die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: Facebook/Freiwillige Feuerwehr Burg

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