Gefahrstoff auf Rostock-Fähre ausgetreten: Substanz weiter unbekannt, vier Menschen offenbar im Krankenhaus

Rostock - Schock in Mecklenburg-Vorpommern: Auf einer Fähre im Rostocker Überseehafen ist am Mittwochnachmittag der Austritt von einer Substanz festgestellt worden. Um was genau es sich bei dem Gefahrstoff handelt, ist auch am Abend noch unklar.

Auf einer Fähre in Rostock ist am Mittwoch eine Substanz ausgetreten.  © Stefan Tretropp

"Die Feuerwehr ist noch dabei festzustellen, worum es sich bei der Substanz handelt", so ein Sprecher der Leitstelle auf Nachfrage von TAG24. Auch einige Stunden nach dem Flüssigkeits-Austritt bleibt der Stoff unbekannt.

Nach ersten Erkenntnissen soll aus einem Zugwaggon an der Eisenbahnrampe ein toxischer Stoff entwichen sein.

Seit 16 Uhr waren Feuerwehr und Polizei vor Ort im Einsatz. Inzwischen wurde die Fähre evakuiert, so der Sprecher weiter.

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"Wir haben möglicherweise drei oder vier Verletzte", hieß es. Zur Schwere der Verletzungen lagen jedoch noch keine weiteren Informationen vor.

Nach Angaben der Reederei Stena Line sollen vier Besatzungsmitglieder zur Untersuchung als Vorsichtsmaßnahme ins Krankenhaus gebracht worden sein. Der Austritt einer giftigen Flüssigkeit sei beim Beladen des Schiffs bemerkt worden. 

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Einsatzkräfte waren in Schutzkleidung vor Ort.  © Stefan Tretropp

Gefahrstoff auf Fähre ausgetreten: Abfahrt abgesagt

Auf der Eisenbahnfähre "Mecklenburg-Vorpommern" befanden sich nach Polizeiangaben 164 Passagiere und 51 Besatzungsmitglieder.

Nach Angaben der Reederei seien allerdings 168 Menschen zurück zum Terminal gebracht worden. Von den 41 Crewmitgliedern seien der Kapitän und einige weitere Mitarbeiter an Bord geblieben. Eine Gefahr bestehe jedoch nicht.

Die Fähre hätte gegen 15 Uhr ablegen sollen. Die Abfahrt nach Trelleborg (Schweden) wurde abgesagt.

Erstmeldung um 18.15 Uhr, aktualisiert um 21.11 Uhr.

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