Nach Waldbrand in Sachsen: Feuerwehr sucht nach Glutnestern
Von André Jahnke
Plauen - Nach dem Waldbrand im Osten von Plauen (Vogtlandkreis) ist die Ursache des Feuers noch nicht geklärt. Es werde in alle Richtungen ermittelt, sagte eine Polizeisprecherin auf Anfrage. Derzeit könne noch keine Ursache ausgeschlossen werden.
Der Brand war am Dienstagnachmittag in dem Gebiet Voigtsgrüner Wald an der B173 in Plauen ausgebrochen. Durch starken Wind sowie eine dicht bewachsene und schwer zugängliche Hanglage hatten sich die Flammen rasch ausgebreitet.
Zudem war die Einsatzstelle nur schwer erreichbar. So gab es nur einen Zufahrtsweg, über den die Versorgung mit Löschwasser erfolgte. Mehrere Tanklöschwagen waren im Pendelverkehr im Einsatz.
Nach Polizeiangaben war eine Fläche von 5000 Quadratmetern betroffen. Wegen der starken Rauchentwicklung konnte zunächst eine Gesundheitsgefährdung nicht ausgeschlossen werden.
Fenster und Türen sollten vorsorglich geschlossen bleiben und der Aufenthalt im unmittelbaren Bereich der Rauchentwicklung sollte vermieden werden. Am Abend hatten die Feuerwehrleute den Brand gelöscht. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte beteiligt.
Auch am Tag nach dem Feuer waren noch Feuerwehrkräfte am Brandort. Dabei ginge es darum, mögliche Glutnester zu entdecken und zu löschen, sagte eine Sprecherin der Feuerwehr auf Anfrage. In der Nacht war das betroffene Gebiet in regelmäßigen Abständen mit einer Wärmebildkamera kontrolliert worden.
Titelfoto: Bodo Schackow/dpa
