Oppenau - Ein schwerer Brand hat am Freitagmorgen ein Wohnhaus in Oppenau (Ortenaukreis) unbewohnbar gemacht. Nachbarn hatten zuvor Rauch und laute Knallgeräusche bemerkt.
Gegen 10.20 Uhr am Freitagmorgen wurden die Einsatzkräfte in die Lindenstraße gerufen. Aufmerksame Nachbarn hatten dichten Rauch an einem Wohnhaus bemerkt und den Notruf gewählt.
Wie die Polizei mitteilte, berichteten Zeugen zudem von lauten Knall- und Explosionsgeräuschen vor dem Ausbruch des Feuers. Was genau diese Geräusche verursachte, wird derzeit polizeilich überprüft.
Weitere Bewohner hielten sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs glücklicherweise nicht in dem Gebäude auf. Eine Person musste jedoch wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.
Das Haus wurde durch die Flammen stark beschädigt und ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, kann aktuell noch nicht gesagt werden.
Die Löscharbeiten hatten auch Auswirkungen auf den Verkehr in der Region. Die B28 musste für die Dauer der Brandbekämpfung rund eine Stunde lang gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.