Rauchwolke über Döbeln: Dachstuhl eines Wohnhauses steht in Flammen
Döbeln - Mitten in einer dicht bebauten Wohnsiedlung brach am Montagnachmittag in Döbeln (Mittelsachsen) ein Feuer aus. Rauchwolken waren bereits aus der Ferne zu sehen. Auch die NINA-WarnApp schlug Alarm. Die Bewohnerin konnte sich zum Glück unverletzt in Sicherheit bringen.
Wie die Polizei gegenüber TAG24 bestätigte, wurde gegen 14.45 Uhr ein großer Gebäudebrand in Döbeln-Nord gemeldet.
Aus bisher noch ungeklärten Gründen brach in einem Wohnhaus im Heidenheimer Ring das Feuer aus und erfasste derzeitigen Erkenntnissen zufolge insbesondere den Dachstuhl des Gebäudes.
Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot an und bekämpfte die Flammen unter anderem unter Atemschutz sowie über eine Drehleiter.
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig. Zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung musste zusätzlich ein Großtankfahrzeug der Feuerwehr aus dem Döbelner Ortsteil Limmritz eingesetzt werden, mit dem Wasser zur Einsatzstelle transportiert werden konnte.
Auch eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage erforderte besondere Aufmerksamkeit bei den Löscharbeiten.
Anwohner versuchte selbst, das Feuer zu löschen
Wie die Polizei am Dienstag berichtete, machten Passanten die 65-jährige Bewohnerin des Hauses auf das Feuer aufmerksam, sodass diese sich unverletzt in Sicherheit bringen konnte.
Ein 74-jähriger Anwohner versuchte selbst, den Brand zu löschen. Er musste anschließend mit dem Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation ärztlich behandelt werden.
Am Mittwoch untersuchte ein Brandursachenermittler der Chemnitzer Kriminalpolizei zum Einsatz. "Brandursächlich war mit hoher Wahrscheinlich ein technischer Defekt an der dort verbauten Solaranlage", teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Erstmeldung: 10. August, 16.42 Uhr, letzte Aktualisierung: 13. August, 13.34 Uhr
Titelfoto: EHL Media/Justin Kurowski
