Viehtransporter steht auf A10 komplett in Flammen – Fahrer hat Glück im Unglück

Kremmen – In der Nacht zu Freitag ist auf dem Berliner Ring ein Viehtransporter während der Fahrt in Brand geraten. Der Fahrer konnte im letzten Moment Schlimmeres verhindern.

Eine besondere Herausforderung für die Feuerwehr war die Wasserversorgung auf der Autobahn.  © 7aktuell.de | P.Neumann

Gegen 2.20 Uhr bemerkte der Fahrer während der Fahrt, dass der Trailer Feuer gefangen hatte. Geistesgegenwärtig reagierte er, kuppelte die Zugmaschine vom brennenden Auflieger ab und brachte sich auf dem Seitenstreifen in Sicherheit. Zudem befanden sich weder Tiere noch andere Ladung im Trailer.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand der hintere Teil des Trailers bereits komplett in Flammen. Vermutlich löste ein technischer Defekt den Brand aus, wie Einsatzleiter Oliver Fritz von der Feuerwehr Stadt Kremmen erklärte.

Die Einsatzkräfte sperrten die A10 in Richtung Frankfurt (Oder) zunächst komplett. Zwei Trupps gingen gegen die Flammen vor.

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Eine Herausforderung war dabei die Wasserversorgung auf der Autobahn. Deshalb rückten unter anderem zwei Tanklöschfahrzeuge an, die zusammen fast 10.000 Liter Wasser an Bord hatten.

Bei einem Transport mit Tieren hätten die Einsatzkräfte diese zunächst aus dem brennenden Fahrzeug retten und anschließend sicher unterbringen müssen. Auch für den Verkehr wäre ein solcher Einsatz deutlich gefährlicher gewesen. Ausgebrochene Tiere hätten im schlimmsten Fall auf die Gegenfahrbahn laufen können.

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Die Autobahn war kurzzeitig komplett gesperrt.  © 7aktuell.de | P.Neumann

Nachdem die Flammen gelöscht waren, führten die Feuerwehrleute noch Nachlöscharbeiten durch. Die Vollsperrung der Fahrbahn in Richtung Frankfurt (Oder) wurde anschließend wieder aufgehoben.

Warum der Trailer tatsächlich Feuer fing, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen.

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