Bezahlkarte für Flüchtlinge: Zollernalbkreis hat seine eigenen Vorstellungen

Zollernalbkreis - Der Zollernalbkreis will bereits vor der bundesweiten Einführung eine Bezahlkarte für Flüchtlinge herausgeben.

Sinnvoll oder nicht? Die Politik ist sich uneins über die Causa "Bezahlkarte für Geflüchtete". (Symbolbild)
Sinnvoll oder nicht? Die Politik ist sich uneins über die Causa "Bezahlkarte für Geflüchtete". (Symbolbild)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Die Übergangslösung soll am 1. April kommen, bestätigte eine Sprecherin des Landkreises am heutigen Dienstag.

Der Kreistag hatte demnach am Montag mit knapper Mehrheit die vorgezogene Einführung beschlossen - 26 Abgeordnete stimmten dafür, 23 dagegen. Die CDU-Fraktion hatte die Abstimmung beantragt. Zuvor hatte der SWR berichtet.

Grund für den Alleingang sei, dass sich die Menschen im Zollernalbkreis eine restriktive Asylpolitik wünschen, sagte Fraktionsvorsitzender Frank Schroft laut SWR.

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Mit der Bezahlkarte wolle man dem Sozialmissbrauch und der irregulären Migration entgegenwirken. Es sei wichtig, den Menschen zu zeigen, dass der Zollernalbkreis Entscheidungen treffen kann, bevor sie auf der Bundesebene durchgesetzt werden.

Die Kreistagsverwaltung hatte sich dafür ausgesprochen, bis zur bundesweiten Einführung zu warten, wie die Sprecherin bestätigte. Aber nun arbeite man bereits an der Übergangslösung.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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