Corona-Pandemie zeigt negative Seite: Kaum Reserven an Blutkonserven

Magdeburg/Springe - Der Mangel an Blutkonserven in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen verschärft sich.

Vor allem im Januar werden laut des DRK Blutspenden benötigt. (Symbolbild)
Vor allem im Januar werden laut des DRK Blutspenden benötigt. (Symbolbild)  © Thomas Frey/dpa

Es sei noch nicht so schlimm wie in Nordrhein-Westfalen, "aber wir sehen die rote Linie", sagte ein Sprecher des DRK-Blutspendedienstes in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen am Montag.

"Wir leben derzeit von der Hand in den Mund." Dabei sei insbesondere im Januar der Bedarf an Blutkonserven groß.

Jetzt räche sich, dass während der Corona-Pandemie weniger Erstspender gewonnen werden konnten, sagte der Sprecher.

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Damals seien viele Spendetermine in Betrieben und Schulen ausgefallen. Es fehlten die Menschen, die jetzt als Zweit- oder Drittspender helfen könnten.

"Wir müssen das Aufkommen wieder irgendwie steigern, sonst könnten wir noch Ende Januar die rote Linie überschreiten", fügte der Sprecher hinzu.

Titelfoto: Thomas Frey/dpa

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