Mann ist entsetzt, als ihn plötzlich zwei Augen aus seinem Garten heraus anstarren

Pongakawa (Neuseeland) - Es muss ein ungeheurer Schreck gewesen sein, als ein Mann aus Neuseeland in seinem Garten stand und plötzlich von einem Augenpaar angestarrt wurde. Ein Experte ist sich sogar sicher, dass in den kommenden Wochen viele andere Gartenbesitzer diese mysteriöse Begegnung machen werden.

Ein Mann aus Neuseeland machte in seinem Garten eine ungewöhnliche Entdeckung. (Symbolbild)
Ein Mann aus Neuseeland machte in seinem Garten eine ungewöhnliche Entdeckung. (Symbolbild)  © 123RF/butus

Wie Yahoo News Australia berichtet, war der Hausbesitzer am Mittwoch in seinem Garten gewesen, als er dort auf einmal "zwei Augen" sah, die ihn aus dem Dreck anzublicken schienen.

Tatsächlich könnte die Entdeckung, die im neuseeländischen Pongakawa gemacht wurde, zwei herausgetrennte Augäpfel sein, die ins Leere starren. Die Wahrheit ist aber glücklicherweise deutlich harmloser.

Bei den "Augen" handelt es sich in Wirklichkeit um zwei Pilze. Der "Gewimperte Erdstern", der auch "Geastrum fimbriatum" genannt wird, ist ein ungiftiges Gewächs, das allerdings als ungenießbar gilt.

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Lediglich in manchen Teilen von Asien wird der Pilz in seinem jungen Stadium laut Rote-Liste-Zentrum verzehrt.

"Augen"-Pilze derzeit weit verbreitet

Den "Gewimperten Erdstern" oder auch "Geastrum fimbriatum" kann man mit Glück auch in Deutschland finden. Die ungenießbaren Pilze sind allerdings sehr selten.
Den "Gewimperten Erdstern" oder auch "Geastrum fimbriatum" kann man mit Glück auch in Deutschland finden. Die ungenießbaren Pilze sind allerdings sehr selten.  © 123RF/wirestock

Sein charakteristisches Aussehen erreicht der Pilz erst kurz vor der Reife, wenn seine cremefarbene Außenhülle aufplatzt und dadurch die meist sternförmige Struktur entsteht. Im Inneren kommt dann eine kugelige Hülle zum Vorschein, die an der Oberseite eine zentrale Pore besitzt, aus der Pilzsporen ausgestäubt werden.

Der Anwohner aus Neuseeland entdeckte den Pilz genau in dieser Phase. Durch die schleimig-glänzende Oberfläche des Pilzes wirkt das Gewächs tatsächlich wie Augäpfel, an denen noch Hautfetzen hängen. Nachdem der erste Schock überwunden war, konnte der Neuseeländer aber dann per Google-Suche herausfinden, was da in seinem Garten wuchert.

Pilz-Experte Brett Summerell erklärt gegenüber Yahoo News Australia, dass die derzeitige Witterung in Neuseeland ideal für Pilze sei und Anwohner wohl jetzt häufiger auf die "Erdsterne" treffen werden. "Im Moment sehen wir viele von ihnen", bestätigt er.

Der Pilz ist übrigens auch in Deutschland zu finden. Vor allem in Baden-Württemberg oder Bayern könnte man auf den außergewöhnlichen "Erdstern" treffen.

Titelfoto: Bildmontage/123rf/butus, Screenshot/Facebook

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