Diese erste Zigarette werden sie nie vergessen: Teenager fackeln Bauernhaus nieder

Massing - Was als heimliches Abenteuer gedacht war, endete in einem Großeinsatz der Feuerwehr: Zwei 13-Jährige haben sich in ein leerstehendes Bauernhaus in Niederbayern geschlichen, um dort ihre erste Zigarette zu rauchen – und dabei das Gebäude bis auf die Grundmauern abgefackelt.

Die Feuerwehr konnte das Haus nicht mehr retten. (Symbolfoto)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Am Montag gegen 14.10 Uhr wurden neun örtliche Feuerwehren zu einem landwirtschaftlichen Anwesen im Gemeindebereich Massing alarmiert, wie die Polizei mitteilte. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand das alte unbewohnte Wohnhaus bereits lichterloh in Flammen.

Was dahintersteckte, konnten die Ermittler der Polizei Eggenfelden nach mehreren Vernehmungen herausfinden: Zwei 13-Jährige hatten sich in das Haus geschlichen, um unbeobachtet ihre erste Zigarette zu rauchen.

Einem der beiden Teenager fiel dabei die glühende Kippe auf eine alte Matratze. Diese fing sofort Feuer. Und die Flammen griffen schnell auf das Gebäude über.

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Die Versuche der Jugendlichen, das Feuer selbst zu löschen, blieben erfolglos. Schließlich liefen sie zu ihrer Mutter, die die Rettungskräfte alarmierte.

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Feuerwehreinsatz in Massing: Gebäude brennt vollständig nieder

Zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude allerdings nicht mehr zu retten. Es brannte vollständig nieder. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Gegen einen der 13-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung eingeleitet. Konsequenzen im strafrechtlichen Sinne drohen ihm allerdings nicht: Aufgrund seines Alters ist er nach deutschen Recht schuldunfähig.

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