Fataler Irrtum: Gesunde Gebärmutter von 30-Jähriger entfernt

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Österreich - Was im Juli 2025 als vermeintlicher Routineeingriff begann, nahm für eine 30-jährige Oberösterreicherin eine dramatische Wendung: Nach einer fatalen Fehldiagnose wurde der jungen Frau ihre eigentlich gesunde Gebärmutter entfernt.

Durch den folgenschweren Fehler wurde der 30-Jährigen die gesunde Gebärmutter entfernt. (Symbolbild)
Durch den folgenschweren Fehler wurde der 30-Jährigen die gesunde Gebärmutter entfernt. (Symbolbild)  © 123RF/siraphol

Wie die österreichische Zeitung "Heute" berichtet, erhielt die 30-Jährige Wochen nach dem Eingriff einen Befund, wonach sie an einem hochaggressiven Krebs erkrankt sei.

Obwohl keine der anschließenden Untersuchungen den Verdacht auf einen Tumor bestätigte, wurde schließlich operiert - und der jungen Frau die gesunde Gebärmutter entfernt.

Erst im Nachhinein räumte das Kepler Universitätsklinikum den folgenschweren Fehler ein: Die Gewebeprobe war im Labor kontaminiert worden.

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Bis dahin lebte die Frau weiterhin in dem Glauben, an einem aggressiven Tumor zu leiden.

Die 30-Jährige hatte ihre Familienplanung noch vor sich

Besonders bitter: Die 30-Jährige hatte ihre Familienplanung noch vor sich. Durch den medizinischen Fehler sei nun "ihre gesamte Gesundheit ein Leben lang zerstört", findet ihr Anwalt klare Worte.

Das Klinikum hat im Juni 2026 die Verantwortung für den folgenschweren Fehler vollständig übernommen. Wie hoch die Entschädigung für die junge Frau ausfallen wird, ist bislang nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft hat wegen des Vorfalls Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet.

Titelfoto: 123RF/siraphol

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