Japan - Man kann es ja mal versuchen: Frei nach diesem Motto behauptete Donya Rahimi noch vor dem Einchecken in ein Hotel in Japan, mit ihrem Freund Nick in den Flitterwochen zu sein. Sie hatte dabei auf ein kleines Extra gehofft, sah sich später stattdessen vor Scham im Boden versinken.
Jetzt sprach Rahimi exklusiv mit People über die Geschichte, die sie vor einigen Wochen in Japan erlebt hat. "Ich war wirklich schockiert darüber, was tatsächlich passiert ist!", erklärte sie dem US-Magazin.
Schriftlich hatte die junge Frau dem Hotel mitgeteilt, dass sie und ihr Freund Nick in den Flitterwochen seien. Dort hatte man sich daraufhin bedeutend mehr ins Zeug gelegt, als die zwei Touristen es erwartet hätten.
Aus Budget-Gründen hatten sie nur eine Nacht im günstigsten Zimmer gebucht. Stattdessen bekamen die beiden - aufgrund ihrer "Flitterwochen" - die größte Suite im Haus spendiert!
"Zuerst war ich völlig aus dem Häuschen! Ich dachte mir: 'So ein Zimmer könnten wir uns niemals leisten!'", erzählte Rahimi über die kuriose Wendung. Doch nur einen Augenblick später sei ihre Stimmung gekippt.
Virales Instagram-Video zeigt kuriose Situation
Als sie sich die insgesamt drei Zimmer und das Bad ansah, schämte sich die "Flitterwochen-Schwindlerin". "Ein Teil von mir dachte: 'Genieß es einfach, du übertreibst', und der andere Teil dachte: 'Dafür kommst du in die Hölle'", schilderte sie ihren Zwiespalt gegenüber People.
Noch in der Suite legte Rahimi in einem Video ein Geständnis ab, das sie auch auf Instagram postete. Mittlerweile hat der Clip mehr als eine Million Klicks erhalten. Ob das Hotelpersonal ihn auch gesehen hat, ist ungewiss.
Sicher ist hingegen, dass sich Rahimi und Nick die Suite am Ende doch gegönnt haben. Dafür hinterließ die "Betrügerin" am nächsten Morgen immerhin ein Dankes-Kärtchen und Schokolade.
Doch hat sie nun Sorge, dass einige ihren Trick nachahmen könnten? "Das soll jeder für sich selbst entscheiden. Ich hatte Glück. Aber ich möchte nicht versehentlich einen Trend auslösen, der Hotels Geld kostet", erklärte Rahimi abschließend.