Frau presst Limetten aus und geht in die Sonne: Was mit ihren Händen passiert, wird zum Notfall
New York City (USA) - Schon mal was vom sogenannten "Margarita Burn" gehört? Falls nicht, beim Anblick der folgenden Bilder und beim Lesen der Geschichte einer jungen Frau aus den USA ist es sicherlich nicht ratsam, eine solche "Verbrennung" zu bekommen!
Eigentlich wollte Haley Peacock nur ein paar Margaritas für die Geburtstagsparty ihres Freundes mixen. Dass daraus eine Verletzung mit Verbrennungen zweiten Grades resultieren sollte, ahnte die Designerin aus Brooklyn in New York nicht.
Für die Cocktails presste Haley etwa 30 Limetten mit den Händen aus. 25 Gäste sollten sich später an dem Gemisch aus Tequila, Orangenlikör und Limettensaft erfreuen, wie die US-Amerikanerin bei TikTok berichtet. Ihr Video sollte mit derzeit rund 1,5 Millionen Views viral gehen.
Denn darin erzählt Haley auch vom sogenannten "Margarita Burn" (medizinisch Phytophotodermatitis), der sie ereilt hatte. Dabei handelt es sich laut New York Post um eine entzündliche Hautreaktion. Sie entsteht, wenn bestimmte chemische Verbindungen in Pflanzensäften mit ultraviolettem Licht der Sonne reagieren.
Haley machte die schmerzhafte Erfahrung, als sie nach dem Limetten-Quetschen in die Sonne ging und ihre Hände zuerst auffällig rot wurden, dann anschwollen und sich schließlich gelbe Blasen darauf bildeten. Autsch!
Haley Peacock appelliert an ihre Follower und ruft zur Vorsicht auf
"Bitte, bitte, bitte – presst keine Zitrusfrüchte aus und legt euch danach in die Sonne", appelliert die New Yorkerin in einem Folgevideo. Und wenn doch, rät sie dazu, sich die Hände gründlich zu waschen.
Sie selbst habe nach dem Auspressen der Früchte ihre Hände nur kurz unter den Wasserhahn gehalten, sich dann an den Pool gelegt. Dass sich eine schmerzhafte chemische Reaktion durch ihre Haut frisst, ahnte sie da noch nicht.
Später landete Haley in der Notaufnahme, bekam ihre geschwollenen Hände bandagiert. "Meine ganze Hand ist verfärbt", sagte sie nach der Behandlung.
Jetzt ist Geduld gefragt, bis die Verbrennungen abgeklungen sind. Danach kann die New Yorkerin auch wieder ihrem Beruf nachgehen: dem Designen von Schmuck.
Titelfoto: Montage: Montage: Screenshots/TikTok/princess__peacock, 123RF/bhofack2

