Kurioser Job: Firma zahlt fürs Gassigehen mit Robo-Hunden

San Francisco (Kalifornien/USA) - Ein Start-up in San Francisco hat einen ziemlich kuriosen Nebenjob angeboten: Für 20 Dollar pro Stunde sollten Mitarbeiter mit Roboterhunden durch die Straßen spazieren. Immerhin: Anders als bei echten Hunden mussten die Gassigeher hier keine Häufchen aufsammeln.

In San Francisco sollten die Mitarbeiter für 20 Dollar pro Stunde mit Roboterhunden durch die Straßen spazieren. (Symbolfoto)  © Greg BAKER / AFP

Das Unternehmen Dimensional suchte laut "New York Times" Menschen, die seine vierbeinigen Maschinen auf vier- bis sechsstündige Spaziergänge mitnehmen.

Besondere Vorkenntnisse waren nicht nötig und auch eine Einarbeitung wurde bezahlt.

Allerdings hatte der Job einen Haken: Die Roboterhunde konnten überhitzen oder plötzlich stehen bleiben.

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Dann mussten ihre menschlichen Begleiter die rund 15 Kilogramm schweren Maschinen selbst zurücktragen.

Hinter der ungewöhnlichen Aktion steckt ein Experiment. Während die Mitarbeiter die Roboter durch San Francisco steuerten, sammelten deren Kameras und Sensoren Daten über die Umgebung.

Damit soll eine künstliche Intelligenz trainiert werden, die Roboter künftig selbstständig navigieren lässt.

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Die eingesetzten Modelle stammen vom chinesischen Hersteller Unitree und kosten rund 2000 Dollar pro Stück. (Archivfoto)  © HECTOR RETAMAL / AFP

Ohne Menschen klappt es noch nicht

Langfristig sollen die Roboter den Menschen schwere Arbeiten abnehmen, etwa das Schleppen von Kisten.

"Es ist ehrlich gesagt barbarisch, dass Menschen diese körperlich anstrengenden Arbeiten immer noch verrichten", erklärte Firmengründer Stach Pomichter gegenüber der "New York Times".

Bis die Roboter ganz allein auf Tour gehen können, dauert es offenbar noch. Laut Pomichter hat die künstliche Intelligenz bei der Steuerung der Maschinen noch erhebliche Probleme.

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