Windber (Pennsylvania, USA) - Vor rund 25 Jahren hat er es gekauft. Seitdem ist das Grand Midway Hotel für Blair Murphy vor allem eines geworden: noch gruseliger! Ursprünglich war der Mann aus Los Angeles im Jahr 2001 auf der Suche nach einem passenden Ort für eine einjährige Auszeit mit Freunden. Dann erfuhr er, dass in Windber, Pennsylvania, ein verlassenes Hotel für nur 11.000 US-Dollar zum Verkauf stand. Um es vor dem Abriss zu bewahren, kaufte Murphy die Immobilie. Was ihm der Verkäufer damals verheimlichte: In dem Gebäude sollte es schon seit Langem spuken!
Murphy lebt bis heute mit seiner Familie in dem Grusel-Hotel. "Es fühlte sich immer so an, als hätte das Gebäude eher mich gefunden als umgekehrt", erzählte der 61-Jährige jetzt in einem Interview mit People.
Er wolle niemanden von der Existenz von Geistern überzeugen, sagte er. Doch es komme in dem Haus mit den 32 Zimmern fast wöchentlich zu ungewöhnlichen Vorfällen. Deshalb lasse er auch immer wieder Teams in das Hotel, die dort nach paranormalen Phänomenen suchten.
Als Murphy damals das Hotel gekauft und noch nichts von dem Spuk gehört hatte, machte er seine ersten Erfahrungen ganz allein. So "begegnete" er dem "Mann im Flur", wie er ihn nennt. Zwar war dort niemand zu sehen. Doch Murphy will ihn gespürt haben - immer in einem Abstand von etwa drei Metern.
Besonders schaurig soll es im "Canopy Room" sein. Der Hotelbesitzer vermutet, dass sich dort vor langer Zeit etwas "Gewaltsames" ereignet haben muss.
Grand Midway Hotel hat eigene Instagram-Seite
"Was auch immer im Canopy Room vor sich geht, ist gewissermaßen dort eingeschlossen und spielt im Rest des Gebäudes keine Rolle", so Murphy. "Der Geist … er macht an der Türschwelle zu diesem Zimmer halt."
Was mit ersten unheimlichen Erfahrungen begann, ist inzwischen fester Bestandteil des Hotels. Viele der Zimmer sind heute ganz bewusst gruselig gestaltet, wie zum Beispiel das Vampirzimmer.
Auf dem Dach des Hauses befindet sich ein riesiges "Ouija"-Brett, zudem hat Murphy einen Friedhof im Außenbereich mit künstlichen Grabsteinen angelegt. Allerdings: Die Zimmer werden nicht vermietet. Murphy nutzt das gesamte Hotel nur privat.
Sein Sinn fürs Makabre ist ihm übrigens praktisch in die Wiege gelegt worden. Murphys Eltern waren Bestatter.
So richtig gewöhnt hat er sich ans Grand Midway Hotel aber bis heute nicht: "Es ist wirklich unheimlich, dort allein zu sein."