USA - Sie hat sieben Kinder und achtet entsprechend aufs Geld. Deshalb war Bonnie Mata (41) aus den USA kürzlich mal wieder in einem Secondhand-Laden auf Schnäppchenjagd. Dort hielt sie schließlich ein Schlangenleder-Portmonee in den Händen, das ihr auf Anhieb gefiel. Nachdem sie ein wenig mit sich gerungen hatte, kaufte die Mutter das Fundstück. Erst Tage später machte Mata große Augen, als sie ihr Schnäppchen genauer überprüfte.
"Ich nahm es mit in die Küche und wollte ein paar Fotos machen, um zu entscheiden, ob es sich für eBay eignete oder ob ich sie behalten wollte. Dabei überprüfte ich es noch einmal und spürte etwas, das sich wie Papier anfühlte und in einem der Fächer steckte", erzählte die 41-Jährige jetzt in einem Interview mit Newsweek.
Dann passierte es: Mata zog einen klein gefalteten 100-Dollar-Schein aus dem Fach (rund 87,50 Euro). Zu ihrer Überraschung stammte ihr Glückstreffer auch noch aus dem Jahr 1985. "Das ist mein Geburtsjahr", erklärte sie dem US-Magazin.
Aus diesem kuriosen Grund hätte die siebenfache Mutter den 100-Dollar-Schein am liebsten als Andenken behalten.
Doch daraus wurde nichts.
Mata zieht Lehre aus ihrer Erfahrung
"Ich würde ihn liebend gerne behalten. Es kommt nicht alle Tage vor, dass man einen 100-Dollar-Schein von 1985 findet", sagte sie.
"Aber ich kann es mir im Moment nicht leisten, ihn zu behalten. Ich habe Zwillinge und arbeite zurzeit nicht", erläuterte Mata ihre Misere.
Unterdessen hat sie aus diesem Fund eine Lehre gezogen, die sie bei zukünftigen Schnäppchenjagden berücksichtigen will.
"Von jetzt an werde ich Handtaschen immer genau durchsuchen. Das war definitiv mein bester Fund. Ich habe hier und da schon mal Quarter oder Pennys gefunden, aber noch nie in einer Geldbörse, einer Handtasche oder auch nur in einer Hosentasche", sagte die US-Amerikanerin abschließend.