Mutter lässt Kind alleine in Badewanne spielen: Mit dieser Reaktion hätte sie nicht gerechnet
Washington (USA) - In den sozialen Medien hat jeder eine, in den eigenen Augen meist die einzig richtige, Meinung - vor allem, wenn es um das Thema Kinder geht! Das durfte Senna Pierce (31) kürzlich am eigenen Leibe erfahren, als sie auf ihrer Instagram-Seite ein Video ihres spielenden Sohnes veröffentlichte. Mit derart deutlichen Reaktionen hatte die US-Amerikanerin nicht gerechnet, doch sie gaben ihr auch Anlass, zu grübeln.
Vor zwei Monaten postete die Frau aus dem US-Bundesstaat Washington einen Clip, der ihren damals zehn Monate alten Sohn beim Spielen in der Badewanne zeigt.
"Danke an die Mutter, die vorgeschlagen hat, sein Baby in der Wanne spielen zu lassen, während man sich fertig macht", schrieb Pierce dazu, sichtlich glücklich einen Trick entdeckt zu haben, der ihr etwas Zeit im stressigen Mama-Alltag verschafft.
Das Ganze sei ein "Game-Changer", freute sich die 31-Jährige. Das Video wurde zum Hit, sammelte bis heute weit über eine Million Views und zehntausende Kommentare. Doch in diesen wurde schnell klar, dass viele User alles andere als begeistert von ihrem Tipp waren.
Einige fanden die Idee genial und Kritik völlig überzogen, doch andere warnten, dass das unbeaufsichtigte Spielen in der Badewanne unhygienisch und vor allem sehr gefährlich sein könne.
"Das Lesen der Kommentare hat mich innehalten und über die verschiedenen Szenarien nachdenken lassen, die möglicherweise eintreten könnten, wenn [mein Sohn] mobiler wird, und ob es das Risiko tatsächlich wert ist, damit weiterzumachen", zeigte sich Pierce im Gespräch mit People nun durchaus einsichtig.
Video vom Badewannen-Spielkind geht auf Instagram viral
'Mama-Hack' wird auf Instagram zum Politikum
"Ich habe das Video gepostet, weil ich es damals für einen hilfreichen 'Mama-Hack' hielt, den man teilen sollte – eine Möglichkeit, das Baby zu beschäftigen, während man sich selbst fertig macht", erklärte sie.
Von den "starken" Reaktionen sei die Mama eines kleinen Sohnes dann sehr überrumpelt worden. Sie betonte aber auch, dass ihr Kleiner nie wirklich alleine gewesen sei, sondern sie ihn immer (zum Beispiel über den Bad-Spiegel) mit einem Auge im Blick gehabt habe.
Zwar hätten viele User die Situation falsch eingeschätzt, doch ein Argument überzeugte Pierce nachhaltig: "Ich wollte nicht, dass er die Badewanne für einen Ort hält, in den er hineinklettern und spielen kann, wenn ich nicht dabei bin oder wenn er nicht gerade tatsächlich badet", sagte sie. "Ich möchte nicht, dass er sich unbeaufsichtigt darin aufhält."
Titelfoto: Montage: Instagram/sennanicole
