Pilgerstätte für Harry-Potter-Fans gerettet: Millionen-Projekt wegen Dobbys Grab geändert

Freshwater West (Wales) - Das Film-Grab des Hauselfen Dobby ist Pilgerstätte für "Harry Potter"-Fans. Für eine millionenschwere Stromverbindung zwischen Großbritannien und Irland sollte der Gedenkort am walisischen Strand Freshwater West verschwinden. Doch unzählige Proteste änderten die Pläne.

Zahlreiche Fans besuchen jedes Jahr das Grab des Hauselfen in Wales.  © Bildmontage: instagram.com/onabigadvanture

In dem Podcast "Energy Revolution" erzählte Projektleiter Simon Ludlam (63), dass er nach der Ausstrahlung eines BBC-Interviews zu dem Projekt Hunderte Anrufe von Harry-Potter-Fans erhalten habe.

Denn ursprünglich sollte das Kabel direkt durch das Denkmal verlaufen. Ein Kollege habe ihm schließlich erklärt, dass das Ganze "sehr, sehr ernst" sei.

"Ich sagte: 'Er ist eine fiktive Figur in einem fiktiven Buch, das Ganze ist erfunden, wovon redet ihr?'", erzählte Ludlam.

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Schließlich habe man die ursprünglichen Pläne jedoch verworfen und das Kabel so verlegt, dass die Gedenkstätte verschont bleibt. "Viele Leute waren darüber sehr froh, und das Projekt läuft nun, und Dobby ist glücklich", so Ludlam.

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Dobby zählt zu den beliebtesten Figuren aus dem "Harry Potter"-Universum.  © imago/Everett Collection

Der sogenannte Greenlink-Interkonnektor, der laut BBC das britische Stromnetz über ein Kabel mit Irland verbindet, ist seit 2025 in Betrieb.

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