Kundin zahlt aus Versehen 1700 Euro für ein Croissant

Winterthur - Teuerstes Gebäck aller Zeiten? Für einen Nussgipfel, quasi eine Art Nuss-Nougat-Croissant, zahlte eine Rentnerin Ende Juli beim Bäcker ihrer Wahl 1612 Schweizer Franken (rund 1700 Euro).

Für ein Croissant mit Nussgeschmack blätterte eine Kundin einen vierstelligen Betrag hin. (Symbolfoto)  © 123RF/ maslovavalentina

Wie die Schweizer Zeitung "Beobachter" schildert, zückte die Seniorin zum Bezahlen ihre EC-Karte und dachte sich nichts weiter dabei, bis sie zwei Wochen später von ihrer Bankberaterin auf die ungewöhnlich hohe Ausgabe angesprochen wurde.

Ohne Wissen der Schweizerin war der vierstellige Betrag abgebucht worden, sodass sie sich direkt an die Bäckerei-Filiale wandte.

Deren Standortleiterin versprach der kostspieligen Abbuchung nachzugehen, im Kassensystem war jedoch nichts davon zu sehen.

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Aufgrund eines Fehlers im Bezahlsystem waren die 1612,14 Franken weder im Kassensystem noch auf dem Konto der Bank gelandet. Deshalb hatte sich auch niemand von der Filiale bei der Kundin melden können.

Es wird davon ausgegangen, dass die Frau Trinkgeld geben wollte und dabei dachte, dass sie ihre PIN eintippen müsse. Die Geheimzahl habe sie eingetippt, das System hätte jedoch in dem Moment einen freien Betrag erwartet, sodass mehr als 1600 Schweizer Franken für den Nussgipfel berechnet wurden.

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Nussgipfel für rund mehr als 1600 Schweizer Franken: Künftig will Seniorin beim Bäcker wieder bar bezahlen

Die Kartenzahlung erwies sich für die Seniorin als zu kompliziert. (Symbolfoto)  © 123RF/kaosarjahid

"Mit der Kartenzahlung bin ich manchmal etwas überfordert, das kann mir schon passiert sein", gab diese zu, dass der Umgang mit moderner Technik für sie nicht immer leicht sei.

Die erfolgreiche Rückerstattung fand aufgrund der Probleme beim Bezahlterminal erst Ende August statt.

Nachdem das viele Geld wieder auf ihrem Konto war, soll sich die Seniorin mit einem Blumenstrauß bei der Filialleiterin bedankt haben.

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Sie zieht als Lehre aus der Geschichte, ihre Leckereien künftig wieder mit Bargeld zahlen zu wollen.

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