Oceanside (Orgeon, USA) - Ein Trip an der Küste des US-Bundesstaates Oregon hat für drei Touristen eine gefährliche Wendung genommen. Das Trio saß durch plötzlich eintretende Flut an einem Strandabschnitt fest, doch anscheinend hatte mindestens einer von ihnen beim Hollywoodfilm "Cast Away – Verschollen" (2002) gut aufgepasst.
Wie "The Oregonian" berichtete, waren die drei letzten Mittwoch am Lost Boy Beach, westlich von Portland, unterwegs.
Wie Feuerwehrchef Jeff McBrayer gegenüber der Zeitung gesagt habe, sei die Gruppe an den Strand gegangen, um ein "spektakuläres" Foto zu machen. Doch dabei hatten sie nicht mit der Flut gerechnet, die sie plötzlich vom Festland abschnitt.
Die Touristen hätten keinen Mobilfunkempfang gehabt, konnten aber über die Notruf-Satellitenfunktion ihres Handys oder ihrer Smartwatch Kontakt mit dem Rettungsdienst aufnehmen.
Behörden schickten eine Drohne, die machte Aufnahmen vom selbstgebastelten "SOS"-Zeichen, welches die Touristen mit Stöcken in den Sand legten, während sie auf Hilfe warteten. Anscheinend eine große Hilfe für die Retter!
Ein Rettungsteam konnte das durchnässte Trio fünf Stunden später erfolgreich vom Strandabschnitt geleiten. Trotz einiger Prellungen seien alle drei laut Behörden unverletzt geblieben.