Mit 36,80 Euro zu 120 Millionen: Mann aus NRW knackt Eurojackpot
Von Carsten Linnhoff, Marcus Scholz
Helsinki/Münster - Der mit 120 Millionen Euro maximal gefüllte Eurojackpot geht nach Nordrhein-Westfalen. Ein 35 Jahre alter Lottospieler aus dem Landkreis Mettmann hat die richtigen Zahlen getippt. Damit ist der Lotterie-Rekordgewinn für Deutschland eingestellt.
Mit den Gewinnzahlen 11, 17, 20, 22, 35 und den beiden Eurozahlen 4 und 8 lag nach wochenlangen Ziehungen ohne Hauptgewinn erstmals wieder jemand richtig.
Der 35-Jährige zahlte 36,80 Euro für seinen Spielschein von LOTTO24 und zog damit das große Los! "Wir freuen uns sehr für unseren Kunden und sind stolz darauf, dass erneut ein großer Jackpot an einen LOTTO24-Spieler gegangen ist", sagte Dorian Freudenreich, Vorstand der LOTTO24 AG.
Solche Gewinne seien außergewöhnliche Momente für die glücklichen Gewinner, aber auch das Unternehmen selbst.
Erster Rekordhalter in Deutschland wurde im November 2022 ein Berliner. Im Juni 2023 ging die volle Summe nach Schleswig-Holstein. Damit wurde der Rekord erstmals eingestellt.
Im Mai 2025 kam der Gewinner aus Baden-Württemberg, im September 2025 erneut aus der Bundeshauptstadt.
Die weiteren Eurojackpot-Gewinne gingen nach Dänemark (Juni 2022 und Juni 2025), nach Norwegen (Januar 2024) sowie nach Tschechien (Mai 2026).
Ziehung findet immer im finnischen Helsinki statt
Die hohe Summe des Jackpots baut sich auf, wenn kein Spieler die gezogenen Zahlen 5 aus 50 und die Eurozahlen (Zusatzzahlen) 2 aus 12 richtig ankreuzt. Ist die festgelegte Obergrenze von 120 Millionen Euro erreicht, wandert das nicht ausgeschüttete Geld in die zweite Gewinnklasse.
Je länger diese Phase dauert, desto größer wird der mögliche Gewinn auch hier. Der Ort der Ziehung ist Helsinki, koordiniert wird die Lotterie von Westlotto in Münster.
Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim Eurojackpot liegt bei eins zu 140 Millionen. Experten geben zu bedenken, dass Glücksspiel süchtig machen kann.
Erstmeldung 13. Oktober, 21.16 Uhr, Update 14. Oktober, 6.26 Uhr.
Titelfoto: Thomas Banneyer/dpa
