Berlin/Potsdam - Nach der brutalen Messerattacke in Potsdam ist die Flucht des mutmaßlichen Täters beendet.
Der 42-Jährige wurde am Donnerstagmittag in Berlin entdeckt und wenig später von Spezialeinsatzkräften der Brandenburger Polizei festgenommen, teilten die Beamten mit.
Der Mann soll am Dienstag im Potsdamer Stadtteil Am Stern einen 36-Jährigen mit einem Messer am Oberkörper schwer verletzt haben. Das Opfer musste im Krankenhaus notoperiert werden. Lebensgefahr besteht demnach inzwischen nicht mehr.
Bei der anschließenden Fahndung geriet auch die Wohnung des Verdächtigen ins Visier der Ermittler. Dort trafen sie den 42-Jährigen allerdings nicht an - dafür fanden sie einen Hund. Das Tier musste von der Polizei erschossen werden.
Die Spur des mutmaßlichen Messerstechers führte schließlich nach Berlin. Am Mittag wurde er in Charlottenburg festgestellt, kurz darauf griffen Spezialeinsatzkräfte zu, berichtet die Polizei.
Ein Ermittlungsrichter ordnete die Unterbringung des 42-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an.
Warum es zu der Messerattacke kam und was genau hinter der Tat steckt, ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.