Messer-Attacke am Münchner U-Bahnhof: 49-Jährige schwer verletzt

Von Arrien Pauls, Michel Siebert

München - Ein 34-Jähriger soll eine 49-Jährige am U-Bahnhof Moosach in München mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Nach Polizeiangaben hielt sich die Frau im Zwischengeschoss des Bahnhofs auf, als der 34-jährige Deutsche sie an der Treppe zum Bahnsteig unvermittelt attackierte.

Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. (Symbolfoto)  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Dabei habe er sie am Oberkörper verletzt. Die Frau sei in der Folge einige Meter die Treppe zu den Bahnsteigen hinabgestürzt. Passanten kamen ihr zu Hilfe, ein Arzt, der zufällig vor Ort war, versorgte sie, bis Rettungsdienst und Notarzt eintrafen, hieß es. Zwei weitere Passanten verwickelten den 34-Jährigen den Angaben zufolge in ein Gespräch, bis die Polizei eintraf und ihn festnahm. 

Ein Rettungswagen habe die 49-Jährige in ein Krankenhaus gebracht, wo sie notoperiert worden sei. Nach derzeitigem Kenntnisstand bestehe keine Lebensgefahr. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.

Ersten Ermittlungen zufolge kannten sich die 49-Jährige und der 34-Jährige nicht. Während und nach der Tat habe der Mann einen psychisch auffälligen Eindruck gemacht. Derzeit werde geklärt, ob er in Haft kommt oder in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird. 

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Der Bahnsteig der U3 war während des Einsatzes rund drei Stunden gesperrt. Vor Ort fand die Polizei ein Messer, hieß es. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, sei Gegenstand der Ermittlungen. Die Münchner Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

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