Hunderte Touristen nach heftiger Schlammlawine vermisst: Mindestens 165 Tote!

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Nepal - Eine heftige Sturzflut hat im Himalaya-Staat Nepal mindestens 165 Menschen das Leben gekostet.

Anwohner betrachten Häuser, die nach der Sturzflut teilweise im schlammigen Wasser versunken sind.
Anwohner betrachten Häuser, die nach der Sturzflut teilweise im schlammigen Wasser versunken sind.  © Prakash MATHEMA / AFP

Nach Berichten von Gulf News Asia und anderen Medien richteten die Wasser- und Schlammmassen große Zerstörung in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Flusses Bhotekoshi an der Grenze zu China an.

Unter anderem wurden etwa zahlreiche Häuser und Brücken zerstört oder beschädigt.

Die Zahl der Todesopfer ist unterdessen weiter angestiegen. Mittlerweile ist laut Behördenangaben von mindestens 165 Toten die Rede. Zudem gelten alleine in Nepal über 823 Menschen, darunter 579 Touristen, noch als vermisst. Auch in China gelten hunderte Menschen als vermisst.

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Die nepalesische Armee setzte Hubschrauber und Rettungstrupps in der Katastrophenregion ein. Mehrere Fernstraßen waren blockiert, außerdem wurden Wasserkraft- und Solaranlagen beschädigt.

Nach vorläufigen Angaben von in der Region tätigen Trekking- und Reiseveranstaltern befinden sich unter den Vermissten 92 Nepalesen. Bei den meisten Ausländern handelt es sich offenbar um Inder, die auf dieser Route zum Kailash-Mansarovar-See in Tibet unterwegs waren.

Nach der Schlammlawine im nepalesischen Distrikt Nuwakot stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen Ufern des Trishuli-Flusses.
Nach der Schlammlawine im nepalesischen Distrikt Nuwakot stehen beschädigte Häuser gefährlich nahe an den angeschwollenen Ufern des Trishuli-Flusses.  © Niranjan Shrestha/AP/dpa
Die gewaltige Flutwelle richtete Schäden an Gebäuden, Straßen und Strominfrastruktur an.
Die gewaltige Flutwelle richtete Schäden an Gebäuden, Straßen und Strominfrastruktur an.  © PRABIN RANABHAT / AFP
Beschädigte Häuser und Fahrzeuge im nepalesischen Distrikt Nuwakot.
Beschädigte Häuser und Fahrzeuge im nepalesischen Distrikt Nuwakot.  © Niranjan Shrestha/AP/dpa

Womöglich auch deutsche Urlauber nach heftiger Sturzflut vermisst

Auch Touristen aus anderen Ländern, darunter den USA, Spanien, Litauen und Deutschland, sind laut asiatischen Medien unter den Vermissten.

Das Auswärtige Amt hatte zunächst jedoch keine Kenntnis von deutschen Staatsangehörigen unter den Betroffenen. "Das gesamte Ausmaß der Sturzflut ist aktuell noch schwer abzuschätzen und die Lage in Nepal noch unübersichtlich", erklärte das Auswärtige Amt. Es sei "leider mit sehr vielen Todesopfern zu rechnen".

Nepals Regierungschef Balendra Shah kündigte den Einsatz der Armee und weiterer Sicherheitskräfte für die Rettungsmaßnahmen an.

Erstmeldung: 26. August 2026, 14.50 Uhr; zuletzt aktualisiert: 27. August 2026, 6.35 Uhr

Titelfoto: Niranjan Shrestha/AP/dpa

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