Verheerende Sturzflut in Nepal: Vierköpfige deutsche Familie gerettet

Nepal - Eine vierköpfige deutsche Familie ist im Katastrophengebiet in Nepal gerettet worden.

Nach der desaströsen Sturzflut in der Himalaya-Region konnte eine Familie aus Deutschland gerettet werden.  © Rajesh Kumar Singh/AP/dpa

Sie sei zusammen mit anderen Geretteten per Hubschrauber zu einem Armeecamp in Battar Bazar gebracht worden.

Dies bestätigte ein Armeesprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Unterdessen ist die Zahl der Toten nach der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge auf mindestens 543 gestiegen.

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Der nepalesische Katastrophenschutz meldete am Freitag 538 bestätigte Tote. Chinesischen Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Toten in Tibet auf fünf.

Mehr als 1400 Menschen gelten weiterhin als vermisst, unter ihnen hunderte Ausländer. Das Bundesaußenministerium geht von "einer niedrigen zweistelligen Zahl" deutscher Staatsangehöriger aus.

"Wir bemühen uns unter Hochdruck um Sachverhaltsaufklärung", sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts am Freitag in Berlin. Das Ausmaß der Katastrophe sei "noch sehr schwer abzuschätzen".

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Zwei Tage nach der Schlammlawine im Himalaya hat sich die Zahl der Todesopfer in Nepal und Tibet auf insgesamt mindestens 543 erhöht.  © Sulav Shrestha/XinHua/dpa

Gletscherabbruch als Ursache für Sturzflut in Nepal

Am Mittwoch war eine riesige Sturzflut aus Wasser, Schlamm und Geröll fast 170 Kilometer weit entlang zweier Flüsse durch Nepal geströmt und hatte dabei ganze Ortschaften mitgerissen.

Ursache war nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ein Gletscherabbruch. Auch die autonome Region Tibet im Nachbarland China war von der Katastrophe betroffen.

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