A7 wegen Waldbrand dicht: Warum die Polizei jetzt gegen drei Männer ermittelt
Hann. Münden - Nach dem schlimmen Waldbrand nahe der A7 im Kreis Göttingen teilte die Polizei jetzt neue Ermittlungserfolge mit. Drei Männer stehen im Visier der Beamten.
Neuen Erkenntnissen zufolge wurde der Waldbrand, der am 10. August in Hann. Münden (Niedersachsen) ausgebrochen war, vermutlich durch Freischneidearbeiten ausgelöst.
Wie die Polizeiinspektion Göttingen am Montag mitteilte, wird derzeit gegen drei auswärtige Forstarbeiter wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ermittelt.
"Die Männer schweigen zu den Vorwürfen und lassen sich anwaltschaftlich vertreten", hieß es lediglich.
Der Waldbrand hatte am 10. August einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die A7 an der Grenze zu Hessen zwischen Göttingen und Kassel musste aufgrund der starken Rauchentwicklung zeitweise voll gesperrt werden.
Die Brandursache war lange unklar. Auch jetzt, wo drei Tatverdächtige ermittelt werden konnten, sind noch viele Fragen zum genauen Tathergang ungeklärt, so die Ermittler.
Titelfoto: Bildmontage: Screenshot/Facebook/Freiwiliige Feuerwehr Hann. Münden
