Molde (Norwegen)/Hamburg - So hatten sich das die Passagiere sicher nicht vorgestellt: Wegen zu schlechten Wetterbedingungen muss die "AIDAprima" einen anderen Stopp einlegen als geplant.
Die elftägige AIDA-Norwegenreise startete am 14. September in Hamburg, bevor sich das "Kussmundschiff" auf in Richtung Bergen, Ålesund, Geiranger und Trondheim machte.
Doch das fünfte Ziel der Reiseroute heißt an diesem Sonntag nicht wie geplant Molde, sondern Åndalsnes, so lauten die Informationen von "Schiffe und Kreuzfahrten".
Der Grund: die aktuelle Wetterlage in Norwegen. In der Region herrscht starker Wind, der im Tagesverlauf noch weiter zunehmen soll.
Deswegen wurde das ursprüngliche Ziel Molde durch das geschützter gelegene Åndalsnes in den Fjorden ersetzt. Ursprünglich stand der kleine Kreuzfahrthafen nicht auf dem Plan.
So geht die Reise für die "AIDAprima" weiter
Bei schlechtem Wetter, wie gerade starkem Wind und Sturmböen, gibt es öfter Anpassungen im Routenverlauf. Denn in manchen Häfen ist es bei starkem Wind nicht mehr möglich mit Kreuzfahrtschiffen Manöver zu fahren. Im besten Fall passieren solche Umplanungen rechtzeitig, damit die Gäste ihre Tagespläne dementsprechend anpassen können.
Anschließend soll die "AIDAprima" wie geplant ihre Kreuzfahrtreise durch Norwegen fortsetzen. In den nächsten Tagen geht es über Måløy, Flåm und Haugesund zurück nach Hamburg.
Am 25. September soll das Kussmundschiff dann in der Hansestadt ankommen. Hierbei handelt es sich um die letzte Norwegenreise mit der "AIDAprima" in diesem Sommer.
Bis Mitte Oktober fährt das Kreuzfahrtschiff dann ab Hamburg auf verschiedene fünf- bis sechstägige Reisen.
Danach geht es für die "AIDAprima" auf eine Westeuropa-Kreuzfahrt zu den Kanaren. Dort wird das Kussmundschiff bis Anfang Dezember unterwegs sein.