Sturm macht AIDA einen Strich durch die Rechnung: Das sind die Folgen

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Stavanger (Norwegen)/Hamburg - Auf der "AIDAprima" heißt es Planänderung: So hatten sich das die Passagiere sicherlich nicht vorgestellt. Doch ein aufkommender Sturm sorgt dafür, dass das "Kussmundschiff" einen Stopp ausfallen lassen muss.

Auf der aktuellen Reise der "AIDAprima" muss ein Stopp entfallen. (Archivfoto)
Auf der aktuellen Reise der "AIDAprima" muss ein Stopp entfallen. (Archivfoto)  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Ursprünglich war geplant, dass die "AIDAprima" am Mittwoch im Hafen von Stavanger in Norwegen anlegt, laut Informationen von "Schiffe und Kreuzfahrten" muss dieser Halt allerdings entfallen.

Der Grund: Eine drohende Elbsperrung würde den Verlauf des nächsten Gästewechsels am 9. Oktober verhindern. Deswegen wurde nun auf der aktuellen Kreuzfahrt der "AIDAprima" (vom 4. bis 9. Oktober) nur der Eidfjord in Norwegen angelaufen. Am Mittwoch geht es von dort aus über die Nordsee zurück in Richtung Elbmündung.

Statt einem Aufenthalt in Stavanger heißt es für die Gäste stattdessen - Seetag. Das Kreuzfahrtschiff soll laut dem neuen Kurs schon in der kommenden Nacht die Elbmündung bei Cuxhaven erreichen.

"AIDAprima" liegt einen Tag länger im Hamburger Hafen

Aufgrund eines Sturms muss das "Kussmundschiff" früher als geplant in den Hamburger Hafen zurückkehren. (Archivfoto)
Aufgrund eines Sturms muss das "Kussmundschiff" früher als geplant in den Hamburger Hafen zurückkehren. (Archivfoto)  © Gregor Fischer/dpa

Am Donnerstag wird die "AIDAprima" voraussichtlich gegen 10 Uhr am Cruise Center Steinwerder in Hamburg anlegen. Dadurch erhalten die Passagiere an Bord einen zusätzlichen Tag in der Hansestadt, bevor die Reise planmäßig am 9. Oktober zu Ende geht.

Während des Aufenthalts in Hamburg würden alle Annehmlichkeiten des Schiffes zur Verfügung stehen. Darüber hinaus soll "AIDA Cruises" auch einen Shuttle-Service vom Liegeplatz in Steinwerder zum alten Elbtunnel anbieten, dass verkündete der Kapitän per Durchsage, heißt es laut Informationen des Kreuzfahrtportals.

Bei schlechtem Wetter, wie gerade starkem Wind und Sturmböen, gibt es öfter Anpassungen im Routenverlauf. Werden gewisse Windlimits überschritten, können die Kreuzfahrtschiffe die Elbpassage zwischen Cuxhaven und Hamburg nicht mehr sicher durchfahren.

"AIDAperla" nach Kollision mit Hafenmauer in Hamburg eingelaufen
Kreuzfahrten "AIDAperla" nach Kollision mit Hafenmauer in Hamburg eingelaufen

Die Alternative? Schiffe müssen auf offener See oder im Hafen warten. Solch ein Szenario wollen Reedereien möglichst vermeiden, um den nächsten Gästewechsel nach Plan durchführen zu können.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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