Bär verirrt sich im Wohngebiet auf Baum, dann geht’s unsanft abwärts

Denver (Colorado/USA) - Tierischer Schreckmoment in der Großstadt! In Denver hat sich ein junger Schwarzbär auf einen Baum verirrt. Wildhüter betäubten das Tier - doch beim anschließenden Sturz nach unten lief nicht alles nach Plan.

Der rund 45 Kilogramm schwere Schwarzbär hatte sich in ein Wohngebiet verirrt - nach dem Einsatz soll er zurück in die Wildnis.  © Screenshot/X/@CPW_NE

Am Sonntag rückten Mitarbeiter von Colorado Parks and Wildlife (CPW) zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Nähe der Louisiana Avenue und Pennsylvania Street aus, wie die "New York Post" berichtet.

Um den etwa eineinhalb Jahre alten Bären sicher aus der dicht besiedelten Gegend zu bringen, entschieden sich die Wildhüter dafür, das Tier zu betäuben.

Gemeinsam mit Polizisten aus Denver wollten sie den rund 45 Kilogramm schweren Jungbären auffangen, sobald die Narkose wirkte und er aus dem Baum fiel - doch die Landung wurde ruppiger als erhofft.

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Auf von CPW veröffentlichten Videos ist zu sehen, wie der Bär durch mehrere Äste nach unten rauscht, bevor die Einsatzkräfte ihn am Boden sichern können.

Die gute Nachricht: Der junge Bär überstand den Absturz offenbar unbeschadet. "Es war nicht gerade die sanfteste Landung, aber dem Bären geht es gut!", teilte die Behörde später mit.

Anschließend sollte das Tier in ein geeigneteres Gebiet gebracht und dort wieder ausgewildert werden.

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Dürre treibt immer mehr Bären in Wohngebiete

Hinter dem kuriosen Einsatz steckt allerdings ein ernstes Problem: In Colorado werden derzeit deutlich mehr Begegnungen zwischen Menschen und Bären registriert.

Nach Angaben der Wildtierbehörde gingen zwischen dem 1. Januar und dem 13. August bereits 6129 Meldungen über Bären-Sichtungen und Konflikte ein. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es lediglich 3115.

Als einen wichtigen Grund gilt die anhaltende Dürre. Natürliche Nahrungsquellen werden knapper, weshalb sich hungrige Bären häufiger in Wohngebiete wagen, um nach Futter zu suchen.

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