Familie entdeckt riesige Schlange mit dickem Bauch: Röntgen-Untersuchung enthüllt letzte Mahlzeit
Freehold (USA) - Eine Anwohnerin aus dem US-Bundesstaat New Jersey musste beim Blumengießen eine mehr als beunruhigende Entdeckung machen: In ihrem Schuppen hauste eine der größten Schlangenarten. Und das Exemplar hatte ganz offensichtlich zuvor etwas Großes verschlungen ...
Leslie Daley aus Freehold wuselte gerade in ihrem Garten herum, als sie den Tigerpython in ihrem Schuppen entdeckte. Das rund 2,40 Meter lange Reptil war durch ein Loch in der Holzwand unter den Boden der kleinen Hütte gekrochen.
Alarmierte Handwerker rückten daraufhin an und entfernten die Dielen im Schuppen, wodurch der Blick auf den unerwünschten Gartenbesuch frei war.
Was sofort auffiel: Der Python hatte einen stark geschwollenen Bauch - was allerdings ein gutes Zeichen war. Die letzte Mahlzeit des Tieres war offensichtlich noch nicht lange her und es war eher unwahrscheinlich, dass es Leslie oder ein anderes Familienmitglied angreift.
Tigerpythons sind zwar nicht giftig, erlegen ihre Beute allerdings durch Erwürgen und schlucken diese dann komplett herunter - mit Haut und Haaren!
Mitarbeiter der Tierkontrolle eilten laut "LadBible" der Familie schließlich zu Hilfe und holten den Tigerpython aus seinem Versteck unter dem Hüttenboden. Eine Untersuchung mit einem Röntgengerät zeigte, dass die Schlange zuletzt ein Opossum verspeist hatte.
Python offenbar ausgesetzt oder ausgebüxt
Tigerpythons kommen eigentlich ursprünglich aus Südostasien, werden aber in einigen Teilen der USA als Haustiere gehalten.
Beim Exemplar aus Leslies Garten vermutet man, dass der einstige Besitzer das Tier entweder ausgesetzt hat oder es von allein entwischen konnte.
"Exotische Haustiere gehören NICHT in die freie Wildbahn! Sie auszusetzen schadet der heimischen Tierwelt, Haustieren und dem exotischen Tier selbst", erklärt "Monmouth County SPCA" auf Instagram. Wer mit dem Reptil überfordert sei, solle sich lieber an ein Tierheim oder eine Auffangstation wenden.
Die dicke "Schuppen-Schlange" wurde von den Experten nun in ein sicheres Gehege bei einem Schlangenfänger gebracht. Demnächst soll für sie aber eine dauerhafte Bleibe gefunden werden.
Titelfoto: Bildmomtage/Screenshot/Instagram/mcspca

