Hündin Rosalie hat Schlimmes erlebt, doch darüber kann sie sich nun freuen

Köln-Dellbrück - Hündin Rosalie wartet im Tierheim Dellbrück schon lange auf ein neues Zuhause. Im Tierheim hat sie es sich aber derzeit gemütlich gemacht und bedankt sich im neusten Post herzlich für die gespendeten Hundeleinen.

Rosalie hat zwar keine Ohren mehr, aber lebensfroh ist sie trotzdem.
Rosalie hat zwar keine Ohren mehr, aber lebensfroh ist sie trotzdem.  © Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

Auch ohne Öhrchen gibt die siebenjährige Hündin ein drolliges Bild ab. Mit mehreren Zugleinen behangen blickt Rosalie in die Kamera hinein.

"Obwohl heute Sonntag ist, muss Rosalie hart arbeiten", schrieb das Tierheim auf Instagram. Sie müsse nämlich die neu gespendeten Zugstoppleinen an die Hunde verteilen.

"Rosie überlegt nun, welche Farbe welchem Hund am besten steht - und das kann dauern!", fügten sie noch hinzu. Rosalie wirkt jedenfalls nicht, als ob sie ihre neuste Aufgabe stören würde.

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So süß Rosalie jedoch in die Kamera blickt, so tragisch ist auch ihre Vorgeschichte. Ihr wurden nämlich die Ohren abgeschnitten, und sie hat wohl mehrere Würfe produzieren müssen, was man an ihrem großen Gesäuge erkennen kann.

Man geht davon aus, dass die arme Hündin schon Schreckliches erleben musste. Trotz allem hat sie jedoch das Vertrauen in die Menschen nicht verloren und ist "sehr, sehr lieb", wie das Tierheim zuvor schon betonte.

Das Tierheim präsentiert Hündin Rosalie auf Instagram

Das Tierheim freut sich derweil zum einen über Interessenten für Rosalie, die ihr ein umzäuntes Grundstück und viel Zeit geben können; zum anderen werden im Tierheim bei der großen Anzahl an Hunden auch noch weitere Leinen gebraucht.

Mehr Informationen, sowohl zu den Spendenmöglichkeiten als auch zur Hündin Rosalie, findet man auf der Website des Tierheims.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/tierheim_dellbrueck

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