Auflagen nicht erfüllt, Hund abgegeben: Pitbull-Mix Honey hofft jetzt auf ein Happy End - doch es gibt mehrere Haken

Mainz - Für Honey begann der Weg ins Mainzer Tierheim nicht wegen ihres Wesens, sondern wegen der Bedingungen, die mit ihrer Haltung verbunden sind. Nun hofft die Pitbull-Mix-Hündin schnell ein liebevolles neues Zuhause zu finden.

Pitbull-Mix-Hündin Honey ist am 15. August 2023 und damit drei Jahre alt.  © Tierheim Mainz

Die im August 2023 geborene Junghündin musste abgegeben werden, weil ihre bisherigen Halter die vorgeschriebenen Auflagen für einen sogenannten Listenhund nicht erfüllen konnten.

Zugleich berichtet das Tierheim, dass Honey in der Vergangenheit teilweise auf sich allein gestellt gewesen sei. Erfahrungen, die offenbar Spuren hinterlassen haben.

Bei Menschen, die sie kennt und denen sie vertraut, erlebt das Tierasyl die Fellnase dagegen als ausgesprochen anhänglich. Honey sucht dann Nähe, zeigt sich loyal, verspielt und verschmust.

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Bei Fremden ist zunächst mehr Vorsicht angesagt: Die junge Hündin reagiert anfangs unsicher und hat sich offenbar angewöhnt, unangenehme Begegnungen selbst zu regeln.

Vor Ort zeige sich jedoch bereits, dass sie lernen könne, sich stärker an ihrer Bezugsperson zu orientieren. Dafür brauche es Menschen, die ihr Sicherheit geben und konsequent mit ihr arbeiten.

Auch im Kontakt mit anderen Hunden besteht Trainingsbedarf. Honey fällt es noch schwer, Artgenossen auf Abstand auszuhalten, an der Leine kann sie deshalb deutlich reagieren.

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Honey kann nicht zu einer Familie mit Kindern vermittelt werden

Im Mainzer Tierheim sitzend hofft Honey darauf, möglichst schnell eine neue Bleibe zu finden.  © Tierheim Mainz

In der Vergangenheit kam es zudem zu einem Beißvorfall mit einem anderen Hund. Das Tierheim vermittelt sie daher ausschließlich als Einzelhund.

Hinzu kommt ein stark ausgeprägter Beutetrieb, der laut den Tierschützern zwar kontrollierbar ist, bei der Wahl des neuen Zuhauses aber klare Grenzen setzt.

Ein Haushalt mit Kindern kommt ebenso wenig infrage wie einer mit anderen Haustieren. Auch ein späterer Kinderwunsch sollte ausgeschlossen sein.

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Gesucht werden deshalb erfahrene Hundehalter, idealerweise mit Kenntnissen im Umgang mit dieser Rasse.

Sie sollten Honey nicht nur als liebevolle und menschenbezogene Hündin sehen, sondern auch bereit sein, an ihren Unsicherheiten und ihrem Verhalten gegenüber anderen Hunden weiterzuarbeiten.

Etwas erschwert wird die Vermittlung zusätzlich durch die gesetzlichen Vorgaben für Listenhunde, die je nach Gemeinde unterschiedlich ausfallen können.

Wer kann Honey ein liebevolles Für-Immer-Zuhause bieten?

Etwaige Interessenten, die Honey eine warmherzige neue Heimat bieten können, werden gebeten, Kontakt aufzunehmen.

Möglich ist dies über das Kontaktformular des Mainzer Tierheims.

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