Aus Geldnot landete Ibrah im Tierheim: Wer schenkt dem jungen Staff-Rüde ein Zuhause für immer?

Frankfurt am Main - Schweren Herzens mussten seine Menschen den hübschen und überaus charmanten, zwei Jahre alten American Staffordshire Terrier "Ibrah" an das Tierheim in Frankfurt am Main abgeben: Sie konnten sich den Hund finanziell einfach nicht mehr leisten.

Weil seine Menschen sich die Haltung von Ibrah nicht mehr leiste konnten, mussten sie den Rüden schweren Herzens ins Tierheim geben.  © Bild-Montage: 123rf/rabizo, Tierschutzverein Frankfurt am Main u.U. e.V.

Deshalb wollen ihn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheims jetzt auf jeden Fall an zuverlässige Hundefreunde vermittelt, bei denen Ibrah für immer bleiben kann und die auch wissen, dass für einen Listenhund wie ihn nun eben auch zusätzliche Kosten anfallen.

Wie es auf der Webseite des Tierheims heißt, hat der Rüde leider die Trennung noch nicht so richtig überwunden und zeige sich gegenüber fremden Personen zurzeit erst einmal zurückhaltend und vorsichtig. Dies ändere sich aber, wenn er Vertrauen gefasst hat. Dann zeige er sich als sehr freundlicher und verspielter junger Hund.

Viel Erziehung habe Ibrah in seinem bisherigen Leben allerdings noch nicht genossen und sei manchmal ein richtig frecher Kerl. Er bedürfe deshalb auch eher Menschen mit Erfahrung im Umgang mit Hunden und bestenfalls mit Erfahrung mit Staffs, um den Rüden mit Konsequenz in die richtigen Bahnen zu lenken.

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Allerdings würde ihn das Tierheim auch unter Umständen an wirklich ambitionierte Hundeanfänger abgeben.

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Staff-Rüde Ibrah möchte in seinem neuen Zuhause gerne noch viel lernen

An der Leine läuft Ibrah recht gut, aber auch das ist noch ausbaufähig. (Symbolbild)  © Igorbondarenko/dpa

Zudem wolle Ibrah auch noch so einiges lernen. Er beherrsche lediglich zwei Grundkommandos. Auch seine Leinenführigkeit sei noch ausbaufähig und er ziehe etwas. Die Tierpflegerinnen und Tierpfleger vermuten aber, dass sich dies legen wird, wenn er mehrere Male am Tag spazieren gehen darf.

Laut seinem Vorbesitzer vertrage sich der Staff-Rüde mit seinen Artgenossen, sei stubenrein und fahre auch problemlos im Auto mit. Ob er es kennt, die ein oder andere Stunde alleine zu Hause zu bleiben, ist allerdings nicht bekannt.

Gegenüber Katzen verhalte sich Ibrah unauffällig. Ob er sich mit einer bereits im Haushalt lebenden Samtpfote versteht, könne auf Wunsch im Tierheim getestet werden.

Kinder sind kein Problem für den Hund, sollten sich aber bereits im Teenageralter befinden, da der Rüde ein großer, kräftiger Bursche ist.

Ihr wollt Ibrah kennenlernen? Dann könnt Ihr Euch gerne per E-Mail mit dem Frankfurter Tierheim in Verbindung setzen.

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