Beißvorfall brachte Mimiko ins Tierheim: Gibt es für den Rüden trotzdem noch ein Happy End?
Frankfurt am Main - Er ist verspielt, verschmust und voller Lebensfreude. Doch hinter dem niedlichen Aussehen von Rüde Mimiko steckt eine schwierige Vergangenheit. Nach einem Beißvorfall landete der siebenjährige Vierbeiner im Frankfurter Tierheim. Jetzt sucht er Menschen, die ihm eine zweite Chance geben.
Sein früherer Halter hatte die vorgeschriebenen Auflagen für die Haltung des Hundes nicht erfüllt.
In der Folge kam es zu einem Beißvorfall mit einem Menschen, woraufhin Mimiko im Tierheim landete.
Dort haben sich die Mitarbeiter intensiv mit dem kastrierten Rüden beschäftigt.
Trotzdem reagiert Mimiko auf fremde Menschen weiterhin unsicher und teilweise abwehrend. Hat er jedoch erst einmal Vertrauen gefasst, zeigt er seine liebevolle Seite.
Denn eigentlich steckt in Mimiko ein echter Herzenshund: Er ist anhänglich, unternehmungslustig und verspielt.
Auch mit anderen Hunden versteht er sich bestens - egal ob Rüde oder Hündin. Spaziergänge machen mit ihm besonders viel Freude. An der Leine läuft er vorbildlich und orientiert sich an seiner Bezugsperson.
Tierheim-Rüde Mimiko braucht erfahrene Menschen mit viel Geduld
Was ihm noch fehlt, sind Menschen, die ihm Sicherheit vermitteln. Mimiko braucht eine ruhige, souveräne Führung und mögliche Adoptanten, die bereit sind, mit ihm weiter an seiner Unsicherheit zu arbeiten.
Aufgrund seiner Vorgeschichte kommt ausschließlich ein kinderloser Haushalt mit Hundeerfahrung infrage.
Das Tierheim ist überzeugt: Wer Mimiko die nötige Zeit und Geduld schenkt, bekommt dafür einen treuen Begleiter, mit dem es garantiert nicht langweilig wird.
Für den siebenjährigen Rüden wäre ein neues Zuhause zudem die Chance, noch einmal ganz von vorne anzufangen.
Etwaige Interessenten, die Mimiko ein warmherziges Zuhause bieten möchten, können sich per E-Mail an den Frankfurter Tierschutzverein wenden.
Titelfoto: Montage: Tierheim Frankfurt

