USA - Wie jedes Jahr aufs Neue wurde auch 2026 der hässlichste Hund der Welt gewählt. Dieses Mal gewann ein sechsjähriger Mops den Wettbewerb - und feierte damit gleich ein besonderes Jubiläum. Denn Jinny Lu ist bereits die 50. Gewinnerin des Wettbewerbs!
Auch in diesem Jahr traten im US-Bundesstaat Kalifornien erneut zahlreiche ungewöhnliche, aber zugleich liebenswerte Fellnasen an, um sich den skurrilen Titel des hässlichsten Hundes zu sichern.
Doch Jinny Lu konnte sich am Ende durchsetzen. Ihre Besitzerin Michelle Grady erhielt dafür rund 4300 Euro Preisgeld, während der Vierbeiner vorübergehend das Maskottchen von "MUG Root Beer" ersetzt.
Auch die Zweit- und Drittplatzierten gingen nicht leer aus: So spendierte der Bierhersteller, der zugleich der offizielle Sponsor des Wettbewerbs ist, rund 2500 Euro für den zweithässlichsten Hund der Welt. Für den letzten Platz auf dem Treppchen gab es immerhin rund 1700 Euro.
"Jinny Lu wurde vor vier Jahren über Pug Rescue adoptiert und ist seitdem eine ständige Quelle für Unfug und Freude", so MUG. Auf Anhieb klappte es mit dem Titel allerdings nicht, denn es war bereits das vierte Jahr, in dem Jinny Lu versuchte, den Wettbewerb zu gewinnen.
Ihr Frauchen Michelle erklärte: "Sie liebt den Wettbewerb, alle kennenzulernen, und alles, wofür die Veranstaltung steht."
"Hässlichster Hund der Welt"-Wettbewerb als Zeichen für Mitgefühl, Rettung und Akzeptanz
Dieser Contest war jedoch nie dazu da, die Hunde vorzuführen - im Gegenteil! Der Veranstalter, die Sonoma-Marin Agricultural Association, zelebriert dabei die "Einzigartigkeit jedes Hundes" und will gleichzeitig eine wichtige Botschaft über Mitgefühl, Rettung und Akzeptanz vermitteln.
Außerdem wollen sie auf die Adoption von Haustieren aufmerksam machen und zeigen, dass auch außergewöhnlich aussehende Hunde liebevolle Begleiter sein können. Sie wollen die innere Schönheit jedes Hundes hervorheben.
"Beim 'Hässlichster Hund der Welt'-Wettbewerb ging es eigentlich nie darum, den hässlichsten Hund der Welt zu finden", erklärte Mandy Clendenen, Geschäftsführerin der Sonoma-Marin Agricultural Association.
Sie fügte hinzu: "Es ist unglaublich zu sehen, wie aus einer kleinen lokalen Tradition eine Veranstaltung geworden ist, die Menschen auf der ganzen Welt berührt."