Spanien - Das muss wohl Schicksal gewesen sein. Ende Oktober stand Meile Veronika aus Spanien gerade in ihrer Wohnung und filmte sich bei einem Bastelprojekt. Da tauchte plötzlich jemand an ihrer Haustür auf, mit dem sie im Leben nicht gerechnet hatte.
"Ich war einfach sehr einsam", schilderte Meile die traurige Situation jetzt in einem Interview mit The Dodo. "In diesem Moment brauchte ich wirklich jemanden. Ich brauchte einfach einen Menschen, mit dem ich reden konnte."
Ein Mensch kam in diesem Augenblick zwar nicht durch die offen stehende Haustür der Spanierin. Dafür aber jemand zum Knuddeln. Eine Hündin sah sie mit traurigen Augen an.
"Ich dachte wirklich, sie hätte sich verlaufen", sagte Meile gegenüber dem Tiermagazin. "Also streichelte ich sie und sagte ihr, wie leid es mir für sie tat: 'Ich weiß nicht, warum du so traurig bist. Ich weiß nicht, was passiert ist. Aber alles ist gut. Ich hab dich lieb.'"
Genau diese Art von Trost hatte die junge Frau an diesem Tag gebraucht - und auch selbst geben können. Blieb die Frage, wo die fremde Fellnase herkam.
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Was Meile schnell auffiel, war das Halsband, das der Vierbeiner trug. Herrenlos schien die tierische Besucherin also nicht zu sein. Nach etwa 40 Minuten tauchte schließlich ein Mann am Zaun der Frau auf.
"Sie hat sich sofort so sehr gefreut… Da dachte ich: 'Wow, sie muss diesen Mann kennen. Das muss ihr Besitzer sein'", erzählte Meile. Allerdings stellte sich heraus, dass sie ein wenig danebenlag.
Bei dem Mann handelte es sich lediglich um den Nachbarn des echten Herrchens. Allerdings änderte das an der Situation nicht wirklich etwas. Die Fellnase machte sich schon bald auf den Weg zu ihrem Zuhause.
Meile war danach erleichtert, dass die Hündin keine Streunerin war. Den Tag hatte sie ihr in jedem Fall gerettet. "Bis heute habe ich keine Ahnung, wie sie hereingekommen ist", sagte Meile und fügte hinzu: "Es sollte einfach so sein, dass sie hierherkommt."