Houston (Texas, USA) - "Houston, wir haben ein Problem!" Im vergangenen Monat staunten drei Frauen aus Texas nicht schlecht, als ihnen in Houston sechs Hunde auf der Straße entgegenkamen. Die Shih Tzus und Pekingesen sahen ziemlich heruntergekommen aus, ihr Fell war verfilzt. Aber was genau ging da überhaupt vor sich? Bald wurde es den Damen klar.
Die Tiere mussten alle auf einen Schlag von ihrem Besitzer ausgesetzt worden sein. Deshalb versuchten die Frauen, die Nachbarinnen waren, die kleinen Hunde einzufangen.
Doch mehr als zwei der Fellnasen bekamen sie nicht zu fassen. Deshalb alarmierten die Texanerinnen die örtlichen Tierrettungsstellen, wie aktuell The Dodo berichtet.
Einen Tag später konnten die restlichen vier Hunde eingefangen werden. Später kam heraus, dass ihr Besitzer noch weitere vier Fellnasen an einer anderen Stelle in Houston ausgesetzt hatte.
Somit waren es am Ende zehn ausgesetzte Hunde desselben Besitzers. Dieser Umstand überlastete das ohnehin überfüllte Tierheim, das schließlich die Notbremse zog.
Tierheim verbreitet Geschichte der Hunde auf Facebook
Die Mitarbeiter fanden Hilfe bei "CAMO Rescue", genau dem Tierheim, das bereits die verbliebenen vier Hunde aufgenommen hatte. Letzten Endes landeten alle zehn Fellnasen dort.
Holly Dool, die Gründerin der Organisation, sagte gegenüber The Dodo: "Sie sind sehr scheu und kaum sozialisiert." Aus diesem Grund sollten sie in ein Zuhause vermittelt werden, in dem bereits ein Hund lebt, an dem sie sich orientieren können.
Unterdessen platzt Dools Tierheim aus allen Nähten. "Wir haben mehr Hunde in unserer Obhut als je zuvor", sagte sie dem Tiermagazin.
"Unsere Einrichtung ist für etwa 75 Hunde ausgelegt, doch derzeit beherbergen wir dort über 110 Hunde, und weitere 225 befinden sich in Pflegestellen. Wir müssen mit weniger Mitteln mehr leisten", fügte sie hinzu.
Bleibt zu hoffen, dass die zehn kleinen Vierbeiner unter diesen Umständen an die passenden Menschen vermittelt werden können.