Golden Retriever ist völlig in sich gekehrt: Als Frauchen dann eine Ente anschleppt, passiert etwas Unerwartetes

New York (USA) - Diese ungewöhnliche Freundschaft trifft mitten ins Herz: Nachdem sich eine Golden-Retriever-Hündin aus den USA durch Medikamente immer mehr zurückgezogen hatte, veränderte ausgerechnet die völlig ungeplante Ankunft einer Ente im Haus einfach alles.

Hündin Barley war plötzlich wieder voller Lebensfreude, nachdem Enterich Louie bei ihnen eingezogen war.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/duckandadog

Hündin Barley begann vor einigen Jahren unter Krampfanfällen zu leiden. Die Medikamente, die ihr daraufhin verschrieben wurden, konnten zwar die Attacken stoppen, veränderten ihren Charakter aber komplett. "Sie war nicht mehr wirklich lebhaft", erklärt Frauchen Tori Cannarelli gegenüber "CBS News". "Sie hatte ihr typisches Golden-Retriever-Wesen verloren."

Sie und ihr Mann Justin wussten, dass ihre Vierbeinerin bis an ihr Lebensende auf ihre Medikamente angewiesen ist und befürchteten, dass Barley nun für immer derart in sich gekehrt sein würde.

Die Wendung kam, als eine gewisse Pekingente namens Louie in einem Klassenzimmer auf Long Island als Experiment schlüpfte und über den Facebook-Marketplace angeboten wurde. Tori entdeckte das Tier und brachte es kurzerhand nach Hause.

Hunde Kaukasen-Mix-Hündin Anuschka liebt das Leben, aber hasst die Einsamkeit: Bist Du ihr Perfect Match?

Eigentlich war geplant, dass das Federvieh nur vorübergehend bei ihnen bleiben sollte, doch Barley war da ganz anderer Meinung.

Anzeige

Golden Retriever und Ente schließen Freundschaft

Am liebsten toben die beiden Tiere miteinander durch den Garten.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/duckandadog

Der Golden Retriever und die Ente waren nämlich von Sekunde eins an unzertrennlich. Und plötzlich war Barley wie ausgewechselt: "Sie fing wieder an zu lächeln. Sie wedelte wieder mit dem Schwanz", erinnert sich ihre Halterin. "Sie zeigte wieder ihre Persönlichkeit."

Obwohl es nur schwer vorstellbar ist, hat sich zwischen den völlig unterschiedlichen Tierarten eine neckische Freundschaft entwickelt. In den Videos auf der Instagramseite der beiden sieht man Barley und Louie sich jagen und miteinander raufen. Nach dem Toben schmiegen sich die beiden aneinander und entspannen.

"Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine Ente besitzen würde. Und schon gar nicht, dass sie dauerhaft bei uns bleiben würde", erklärt Tori schmunzelnd.

Hunde Nach 550 Tagen im Tierheim: "Einsamster Hund" findet endlich sein Zuhause

Ihr Sohn Cameron glaubt, dass Barley den Wunsch nach einer Freundschaft mit dem niedlichen Enterich hatte. "Also hat sie gewissermaßen ihre Lebensfreude wiederentdeckt, um zu ihm zu passen", so der Junge.

Mehr zum Thema Hunde: