Lange in Dunkelheit gehalten: Die Geschichte von Hund Jude geht ans Herz

Großbritannien - Erst wurde er lange Zeit in völliger Dunkelheit gehalten, nun sucht er endlich sein Für-immer-Zuhause! Die Geschichte des Hundes Jude geht ans Herz.

Hund Jude musste lange Zeit in Dunkelheit leben, bevor er von der Tierschutzorganisation RSPCA gerettet wurde.  © Screenshot/Facebook/RSPCA (England & Wales)

Wie die britische Tierschutzorganisation RSPCA berichtete, wurde der neunjährige Lurcher aus einem Anwesen gerettet, auf dem es weder sauberes Wasser noch Schlafplätze oder Strom gab.

Auf dem Grundstück sollen zudem zahlreiche Gefahren gelauert haben. Jude war jedoch nicht das einzige Tier, das bei der Rettungsaktion befreit wurde: Acht weitere Hunde und mehrere Schlangen wurden ebenfalls von dem Anwesen gerettet.

Als der verängstigte Vierbeiner in die Obhut des Tierschutzes kam, musste er vieles erst lernen. Er wusste nicht einmal, was Spielzeug ist, kannte seinen eigenen Namen nicht und hatte Schwierigkeiten, an der Leine zu laufen.

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Tierpflegerin Hayley Proud erklärte, dass die Mitarbeiter mit Jude ganz von vorne anfangen mussten und ihn wie einen Welpen behandelten.

Sie erklärte: "Er machte buchstäblich völlig dicht und brach auf dem Boden zusammen, wenn ihn die echte Welt überforderte. Aber inzwischen hat er große Fortschritte gemacht."

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Hunde Jude sucht sein Für-Immer-Zuhause

Hund Jude sucht endlich sein Für-immer-Zuhause.  © Screenshot/Facebook/RSPCA (England & Wales)

In einem Facebook-Post hieß es zudem: "Dank des engagierten Einsatzes unseres Teams hat er gelernt, sich in der Welt zurechtzufinden und die Freude daran zu entdecken, einfach ein Hund zu sein. Mittlerweile hat er seine Vergangenheit hinter sich gelassen und liebt nichts mehr als ausgelassenes Herumflitzen und Kuscheln auf dem Sofa!"

Nun wartet der Vierbeiner bereits seit mehr als 420 Tagen in dem Tierheim auf ein neues Zuhause. Die Mitarbeiter hoffen, endlich eine liebevolle Familie für Jude zu finden.

Mittlerweile ist der Vierbeiner aufgeschlossen, genießt die Zeit mit Menschen und wünscht sich am liebsten ein Zuhause mit Garten. Denn die niedliche Fellnase hat oft ihre "fünf bis zehn Minuten, in denen er wild herumflitzt, und das reicht ihm dann auch". Die Pflegerin fügte hinzu: "Alles, was er möchte, sind Gesellschaft und Liebe."

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Nach Angaben der Tierschutzorganisation wurden die ehemaligen Besitzer wegen eines Verstoßes gegen den Tierschutz schuldig gesprochen. Zudem erhielten sie ein zehnjähriges Verbot, Tiere jeglicher Art zu halten.

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