Schwestern müssen innerhalb von 24 Stunden wegen der gleichen Krankheit operiert werden
USA - Geschwister haben bekanntlich eine ganz besondere Verbindung. Bei den Schwestern aus dem US-Bundesstaat North Carolina ging diese Verbundenheit allerdings so weit, dass sie innerhalb von nur 24 Stunden wegen der gleichen Erkrankung operiert werden mussten. Heute können die beiden sogar darüber lachen.
Denn wie Claire (20) und Lilyana Ziemba (23) gegenüber People erzählen, kämpften beide mit Nierensteinen und mussten sich kurz hintereinander einer Operation unterziehen.
Bis es dazu kam, war es für die Schwestern allerdings ein langer Weg. Claires erste Beschwerden traten bereits vor mehr als einem Jahr auf. Nach zahlreichen Arztbesuchen und Untersuchungen wurden schließlich im Mai mehrere Nierensteine bei ihr entdeckt.
Vor wenigen Tagen wurde sie schließlich operiert. Der Eingriff verlief zunächst problemlos, doch kurz darauf stellte sich heraus, dass ihre Nieren entzündet waren.
Glücklicherweise erholte sich Claire gut und konnte schließlich das Krankenhaus verlassen. Doch weniger als 24 Stunden nach ihrer OP bekam auch ihre Schwester Lilyana plötzlich starke Schmerzen.
Im Krankenhaus wurde schnell klar, dass ein 14 Millimeter großer Nierenstein die Ursache dafür war, sodass Lilyana schließlich notoperiert werden musste.
Claire und Lilyana Ziemba können heute über die Operationen lachen
"Es war völlig surreal, zu erfahren, dass ich einen 14 Millimeter großen Stein hatte, der den Abfluss in meinen Harnleiter blockierte und eine Notoperation erforderlich machte - nur 24 Stunden, nachdem meine Schwester selbst wegen ihres Steins operiert worden war", so Lilyana.
Sie fügt hinzu, dass die beiden heute darüber lachen können: "Wir haben ehrlich gesagt immer wieder darüber gescherzt, dass wir wirklich miteinander verbunden sind. Wie wahrscheinlich ist so etwas schon?"
Die 23-Jährige leidet seit ihrem 16. Lebensjahr unter Nierensteinen, eine Operation war bis zu dem Zeitpunkt noch nicht nötig gewesen. Für Claire war es die erste Erfahrung damit. Einen genetischen Zusammenhang konnten die Ärzte bisher nicht feststellen.
Lilyana bereitet sich derzeit außerdem auf ihr "Physician Assistance"-Studium vor. Dabei werden die Studierenden darauf vorbereitet, Ärzte in Kliniken oder Praxen zu unterstützen und unter anderem medizinische Aufgaben wie Anamnesen, Visiten oder kleinere Eingriffe unter ärztlicher Delegation zu übernehmen.
Sie hofft nun, dass ihre eigenen Erfahrungen als Patientin später beeinflussen werden, wie sie andere Menschen behandeln kann.
Titelfoto: Montage: Screenshot/TikTok/claireziemba0

