Haslach - Aufregung mit Happy End: Der unfreiwillige Solo-Ausflug eines älteren Schäferhundes in Haslach im Kinzigtal (Schwarzwald) ist dank eines aufmerksamen Passanten noch einmal gut ausgegangen.
Der Vierbeiner war am Samstagvormittag gegen 11.35 Uhr herrenlos, ohne Halsband und ohne Leine in der Eichenbachstraße unterwegs. Ein Passant griff laut Polizeiangaben ein, nahm den Streuner an sich und brachte ihn auf das Polizeirevier Haslach.
Der Hund trug zwar einen Mikrochip aus dem Ausland, dieser war in Deutschland jedoch in keinem System registriert. Da Herrchen oder Frauchen somit nicht ausfindig gemacht werden konnten, übergaben die Polizisten den Schäferhund vorübergehend in die Obhut des örtlichen Tierschutzvereins.
Einige Stunden später löste sich das Rätsel auf. Die besorgte Besitzerin meldete sich bei der Polizei. Sie erklärte den Beamten, dass ihr Hund entgegen seiner sonstigen Gewohnheiten aus dem heimischen Garten entlaufen sei. Die Polizei verwies sie an den Tierschutzverein, wo sie ihren Ausreißer wenig später wohlbehalten wieder in die Arme schließen konnte.
Aus gegebenem Anlass weist die Polizei darauf hin, dass das reine Einpflanzen eines Mikrochips durch den Tierarzt nicht ausreicht, um entlaufene Tiere zurückzubringen. Zwingend erforderlich ist es, die Chipnummer selbstständig in einem Haustierregister einzutragen.