Trauriges Schicksal: Was Bulldogge Simba erleben musste und warum er jetzt im Tierheim weint

Frankfurt am Main - Ein Blick aus seinen großen Augen, sein freundliches Wesen und ein Wunsch, der eigentlich selbstverständlich sein sollte: Simba möchte endlich Menschen finden, die Zeit für ihn haben. Denn der kleine Rüde hat erfahren müssen, wie es ist, wenn sich niemand ausreichend mit ihm beschäftigt. Nun wartet die Französische Bulldogge im Frankfurter Tierheim auf eine zweite Chance.

Bulldogge Simba ist am 10. Oktober 2019 geboren und damit sieben Jahre alt.  © Tierheim Frankfurt

Besonders traurig: Sobald seine Pfleger ihn alleine lassen muss, beginnt Simba zu weinen. So beschreibt es das Tierheim.

Der Vierbeiner sehnt sich nach Nähe und Zuwendung und kann davon derzeit gar nicht genug bekommen.

Kein Wunder: In seinem früheren Zuhause fehlte laut Tierheim offenbar genau das, was er so dringend braucht - Zeit.

Hunde Welpe unüberlegt angeschafft: Hund ist kein Jahr alt, schon muss er wieder ausziehen

Dabei ist Simbas größter Wunsch ganz einfach: Er möchte dazugehören, nicht stundenlang auf sich alleine gestellt sein und mit seinen Menschen etwas erleben.

Wer ihn adoptiert, sollte deshalb Geduld mitbringen und ihm Schritt für Schritt zeigen, dass er sich auf seine neue Familie verlassen kann.

Anzeige

Bulldoggen-Rüde Simba ist ein unkomplizierter Alltagsbegleiter

Im Frankfurter Tierheim sitzend, hofft er darauf, möglichst schnell ein liebevolles neues Zuhause zu finden.  © Tierheim Frankfurt

Ansonsten ist der siebenjährige Rüde ein unkomplizierter Begleiter. Das Tierheim beschreibt Simba als verschmust, neugierig, offen und freundlich. Selbst Menschen ohne Hundeerfahrung kommen als neue Halter infrage.

Auch mit Artgenossen versteht sich der kleine Kerl gut. Einen Katzentest im Tierheim bestand er ebenfalls. Die Samtpfoten ließen ihn völlig kalt.

Kinder im neuen Zuhause sollten mindestens sechs Jahre alt und standfest sein, da Simba vor lauter Begeisterung gerne mal an Menschen hochspringt.

Hunde Dackel beißt zu: Frau muss schwer verletzt ins Krankenhaus

Spaziergänge liebt er, an der Leine läuft er ordentlich. Er ist stubenrein und fährt problemlos im Auto mit. Seine Futtermittelallergie beeinträchtigt ihn nach Angaben des Tierheims nicht.

Was Simba jetzt noch fehlt? Ein stabiles Zuhause bei Menschen, die ihm nicht nur ein Körbchen, sondern vor allem ihre Zeit und Liebe schenken. Interessenten können sich per E-Mail an das Frankfurter Tierheim wenden.

Mehr zum Thema Hunde: