Zwei Tage in der Dunkelheit: Hund Cello steckt in unterirdischem Dachsbau fest

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Hoveringham/England - Nach zwei Tagen voller Ungewissheit konnte Stephen Smith seinen geliebten Vierbeiner endlich wieder in die Arme schließen: Hund Cello hatte sich in einem unterirdischen Tunnelsystem verirrt und dort festgesessen.

Hund Cello verirrte sich in einem Dachsbau und musste dort zwei Tage ausharren.
Hund Cello verirrte sich in einem Dachsbau und musste dort zwei Tage ausharren.  © Screenshot/Facebook/Notts lost dogs - SAR

Vor wenigen Tagen war der sechsjährige Parson Russell Terrier gemeinsam mit seinem Besitzer im britischen Hoveringham unterwegs. Smith ließ seinen Vierbeiner von der Leine, damit er die Umgebung erkunden konnte. Doch wenig später war Cello plötzlich verschwunden.

"Ich bin mit ihm und einem seiner Freunde spazieren gegangen und beide verschwanden. Nach einer Weile kam der andere Hund zurück, aber Cello nicht. Also machte ich mich auf die Suche nach ihm", erklärte Smith gegenüber der BBC.

Doch finden konnte er den kleinen Cello nicht - lediglich sein Bellen konnte er hören. Da sich in der Nähe ein Dachsbau befand, zählte er schnell eins und eins zusammen.

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Doch um den Hund retten zu können, musste zunächst eine Genehmigung von Natural England eingeholt werden.

Denn solche Genehmigungen sind erforderlich, da Dachse in Großbritannien unter Naturschutz stehen. Laut dem Medienkonzern kann mit bis zu sechs Monaten Gefängnis und einer Geldstrafe bestraft werden, wenn man ohne Genehmigung in einen Dachsbau eingreift.

Hund Cello konnte sich rasch erholen

Dachse stehen in Großbritannien unter Naturschutz.
Dachse stehen in Großbritannien unter Naturschutz.  © 123rf/mikelane45

Für Smith war die Situation eine extreme Belastung: "Ich habe in dieser Zeit kaum geschlafen und hatte keinen Appetit. Ich war ziemlich nervös, aber ich wusste, dass ich herausfinden musste, was zu tun war!"

Als die Genehmigung dann jedoch da war, ging es sehr schnell. Freiwillige der Organisation "Notts Lost Dogs" gruben gemeinsam mit Einsatzkräften der Feuerwehr von Newark vorsichtig einen Teil des Dachsbaues frei. Schließlich fanden sie Cello rund 60 Zentimeter unter der Erde.

"Ich war überrascht, wie schnell sie ihn herausbekommen haben. Das Graben ist eine spezielle Vorgehensweise, weil man nicht einfach von oben nach unten graben kann. Der Tunnel könnte einstürzen und ihn ersticken", so Smith.

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Cello konnte sich jedoch schnell erholen und genießt inzwischen wieder seine langen Spaziergänge: "Er ist wieder ganz der Alte und möchte schon wieder spazieren gehen. Er war dehydriert und ziemlich hungrig und schlief etwa 24 Stunden lang. Danach war er aber wieder ganz normal. Mir wurde klar, wie sehr ich an ihm hänge. Es ist wirklich großartig, ihn wieder bei mir zu haben."

Titelfoto: Montage: Screenshot/Facebook/Notts lost dogs - SAR, 123rf/mikelane45

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